Beamer: Stromverbrauch + Stromkosten berechnen

Beamer gelten als wahre Stromfresser. Und dass obwohl viele Hersteller in den letzten Jahren den Verbrauch gesenkt haben. Wie viel kostet mich ein Beamer an Stromkosten? Wie kann man den Verbrauch senken? Und welche Varianten gibt es? Mit diesem Rechner erhalten Sie den Überblick!

Wie viel Strom verbraucht ein Beamer? Kosten+Verbrauch berechnen

Alternative Rechner: Ganz einfach den Verbrauch und die daraus resultierenden Stromkosten von TVs, Spielekonsolen, Routern und Laptops berechnen.

Das Wichtigste im Überblick

  • Je nach Beamermodell fallen für einen täglichen, zweistündigen Betrieb im Jahr bis zu 70€ an Stromkosten an.
  • Moderne LED-Beamer sind dabei deutlich energiesparender als LCD- und DLP-Modelle.
  • Zahlreiche Praxistipps erleichtern die Planung und Montage, zudem geben wir Ihnen sinvolle Zubehör-Empfehlungen.

Stromkosten für Beamer berechnen – so funktionierts!

Um die Stromkosten für Ihr Heimkinovergnügen per Beamer zu ermitteln, schnappen Sie sich am besten das Gerät selbst. Hängt es bereits an der Decke, tun es auch Verpackung oder Betriebsanleitung. Was benötigt wird, ist die Leistung des Beamers in Watt (W). Geben Sie diesen Wert in den Rechner ein und ermitteln Sie als nächstes, wie oft der Beamer pro Woche benutzt wird. Danach benötigen Sie noch einen ungefähren Durchschnittswert, wie lange der Beamer jedes Mal im Einsatz ist.

Danach benötigen Sie noch die Stromkosten in Cent pro Kilowattstunde (Ct/kWh). Werfen Sie dazu einfach einen Blick auf die letzte Stromabrechnung und tragen dann den Wert in den Rechner ein. Wenn Sie diese gerade nicht zur Hand haben, ist der Durchschnittspreis bereits eingetragen.

Zuletzt wählen Sie noch die Stromart aus, die Sie verwenden: Entweder Normalstrom oder Ökostrom. Bei der Verwendung von Normalstrom erhöht sich der Ausstoß an CO2 pro Kilowattstunde. Alles eingetragen? Dann können Sie jetzt auf „Berechnen“ klicken und sich den Jahresverbrauch in kWh, die zugehörigen Stromkosten und den CO2-Ausstoß pro Jahr anzeigen lassen.

Beamer
Kommt sowohl bei Präsentationen im Büro, als auch im Heimkino zum Einsatz: Der Beamer

Beamer-Technik entscheidend für Stromverbrauch

Aktuelle Beamer benötigen im Betrieb zwischen 200 und 300 Watt. Hinzu kommt der Strombedarf im Standby. Gängige Techniken sind aktuell DLP (Digital Light Processing) und LCD (Liquid Cristal Display). Einen immer größeren Stellenwert bekommen Beamer auf LED-Basis. Wie auch schon im Haushalt oder der Automobil-Industrie verdrängt dieses kompakte Energiesparwunder klassische Leuchtmittel nach und nach auch im Bereich der Projektoren und das bei gleichzeitig längerer Lebensdauer.

Eine noch größere Energieeffizienz bei einer gleichzeitigen Lebensdauer des Leuchtmittels von über 20.000 Stunden versprechen Laser-Beamer. Zudem punkten sie mit exzellenten Farben und Kontrasten sogar in großen Bilddiagonalen und in heller Umgebung. Preislich sind diese Modelle jedoch im Bereich der oberen Mittelklasse ab 1.000€ angesiedelt.

Noch energiesparender sind oftmals Pico- bzw. Minibeamer. Diese eignen sich vor allem für den mobilen Einsatz in kleineren Räumen bei dunkler Umgebung. Wer regelmäßig einen Beamer benötigt, sollte jedoch auf ein Modell in normaler Größe und mit höherer Leuchtstärke zurückgreifen. Bildschirmgrößen und Maße können hier berechnet werden.

Wussten Sie schon?

  • Das 1942 vom Schweizer Professor Fischer erfundene Eidophor-System stellt das erste Videoprojektionssystem dar, mit dem es möglich war, lichtstarke Bilder in hoher Auflösung zu liefern. Im professionellen Bereich war es bis in die späten 1980er Jahre üblich.
  • Die Bezeichnung „Beamer“ findet im englischsprachigen Raum keine Anwendung, ist aber im Deutschen, Niederländischen und Lettischen üblich. Dabei handelt es sich um eine Verselbstständigung des Markennamens eines damaligen Röhrenprojektors: Advent VideoBeam 1000. Das Wort Beam wird hier in der in der Bedeutung bzw. Übersetzung to beam = strahlen verwendet.

FAQ

Wie viel kostet eine Stunde über den Beamer gucken?

Handelsübliche Beamer haben einen Strombedarf zwischen 200 und 300 Watt, so dass pro Betriebsstunde zwischen 60 und 90 Cent an Stromkosten anfallen. Die Stromkosten des Beamers ermitteln

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Fallen noch weitere Kosten für einen Beamer an?

Ja, auch die Lampe des Beamers muss in regelmäßigen Abständen getauscht werden. Bei älteren Modellen kann diese bereits nach ca. 2.000 Einsatzstunden schwächeln, der Durchschnitt liegt aber heute bei etwa 2.500 bis 3.000 Stunden. Deutlich länger halten LED-Lampen, oftmals sogar bis zu 20.000 Stunden. Je nach Modell liegen die Kosten für ein neues Leuchtmittel im Schnitt zwischen 50 und 200€. Die Stromkosten des Beamers ermitteln

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Muss ein Beamer kalibriert werden?

Beamer sind im Auslieferungszustand selten perfekt eingerichtet. Im Einzelfall lohnt es sich, die Einstellungen und Optionen individuell anzupassen. Hilfreich können hierbei spezielles Kalibrierungsbildmaterial von DVD oder Blu-Ray sein. Dieses unterstützt bei der optimalen Anpassung von Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur.

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\text{Gesamtnutzungsdauer}=\text{Nutzungsdauer}\times\text{Haeufigkeit}

Um die Stromkosten vergleichbar zu machen, muss die Nutzungsdauer auf ein Jahr hochgerechnet werden. Die Dauer pro Durchgang wird mit der Häufigkeit der Beamernutzung multipliziert, um die Gesamtnutzungsdauer in Stunden zu berechnen.

\text{Stromverbrauch}=\text{Gesamtnutzungsdauer}\times\text{Leistungsaufnahme}

Der Stromverbrauch pro Jahr lässt sich dann ermitteln, indem man die Nutzungsdauer pro Jahr mit der Leistungsaufnahme multipliziert. Außerdem wird der errechnete Wert durch den Faktor 1000 dividiert, damit das Ergebnis in Kilowattstunden (kWh) angegeben ist.

\text{Stromkosten}=\text{Stromverbrauch}\times\text{Kosten pro kWh}

Aus dem Stromverbrauch lassen sich dann mithilfe der Stromkosten pro Kilowattstunde (kWh) die jährlichen Stromkosten errechnen.

\text{CO2-Emissionen}=\text{Stromverbrauch}\times\text{CO2-Aussto\ss{} pro kWh}

Analog zu den Stromkosten errechnen sich die Treibhausgasemissionen aus dem jährlichen Stromverbrauch und dem CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde (kWh).