Mehrwertsteuer-Rechner: Brutto ⇔ Netto einfach berechnen mit 7% oder 19% Umsatzsteuer

Den meisten Menschen ist die Mehrwertsteuer ein Dorn im Auge: Der Staat erhält pauschal 7 oder gar 19 Prozent. Die Last trägt dabei der Verbraucher. Freie, Handwerker, Dienstleister und der Handel müssen sie aufschlagen und ans Finanzamt abführen. Mit diesem Mehrwertsteuer-Rechner kann die Mehrwertsteuer auf ein Produkt aufgeschlagen oder davon abgezogen werden. Dieser Rechner erlaubt die Berechnung mehrerer Artikel. Zusätzlich finden Sie Formeln, Beispielrechnungen, Hintergrund-Infos und praktische Tipps!

Mehrwertsteuer berechnen

Wichtige Rechner

Die Mehrwertsteuer einfach erklärt

Die Mehrwertsteuer wird auf alle Waren und Dienstleistungen erhoben und an den Staat abgeführt. Der Mehrwertsteuersatz beträgt je nach Art der Ware/Dienstleistung 7% oder 19%.

Was bedeutet Brutto? Was bedeutet Netto?

Ein Betrag ohne Mehrwertsteuer wird „netto“ genannt. Ein Betrag, der bereits Mehrwertsteuer enthält, wird „brutto“ genannt. Beim brutto wird also die Mehrwertsteuer herausgerechnet, beim netto wird sie aufgeschlagen.

\text{Nettobetrag + Mehrwertsteuer = Bruttobetrag}

Handhabung in der Praxis

Die Mehrwertsteuer zählt zu den so genannten indirekten Steuerarten. Sie wird nicht vom Steuerträger selbst, also demjenigen, der durch die Steuer belastet wird, sondern vom Steuerschuldner an die Finanzbehörde gezahlt wird. Weitere Beispiele für indirekte Steuern sind die Mineralölsteuer, die Schaumweinsteuer sowie die Stromsteuer. Außerdem ist die Mehrwertsteuer eine sogenannte „Verkehrssteuer“. Der Staat fordert sie für jedes getätigte Geschäft. Dabei ist es vollkommen gleich, ob es sich dabei um den Kauf eines Produktes oder die Inanspruchnahme einer Dienstleistung handelt. So wird die Mehrwertsteuer beispielsweise fällig bei:

  • Kauf von Nahrungsmitteln in einem Supermarkt
  • Erbringen von Handwerksleistungen
  • Konsumieren von Speisen und Getränken in einem Restaurant

Finanztechnisch betrachtet schlägt ein Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen den vom Staat festgelegten Steuersatz auf den Nettopreis seiner Waren oder Dienstleistungen auf. Der erzielte Mehrerlös wird dann an das Finanzamt abgeführt.

Berechnung & Formel der Mehrwertsteuer

Die Berechnung der Mehrwertsteuer erfolgt mittels der Prozentrechnung. Bei der Mehrwertsteuerberechnung von brutto auf netto gibt es vier Werte:

  • den Bruttobetrag (also mit Steuern)
  • den Nettobetrag (ohne Steuern)
  • den Mehrwertsteuersatz / Umsatzsteuersatz (7 % oder 19 % werden herausgerechnet oder aufgeschlagen)
  • den Mehrwertsteuerbetrag / Umsatzsteuerbetrag

Wie hängen diese zusammen? Ganz einfach, man startet mit dem Bruttobetrag und möchte nun den Nettobetrag ermitteln. Dafür verwendet man folgende Formel:

\text{Nettobetrag}=\frac{\text{Bruttobetrag}}{1+\text{ Mehrwertsteuersatz}}\\ \\   \text{Nettobetrag}=\frac{30,00\text{ Euro}}{1+\text{19 \%}}\\ \\   \text{Nettobetrag}=\frac{30,00\text{ Euro}}{1+0,19}\\ \\   \text{Nettobetrag}=\frac{30,00\text{ Euro}}{1,19}\\ \\   \text{Nettobetrag}=25,21\text{ Euro}

Der Mehrwertsteuersatz von 19% wird in der Formel mit 0,19 angegeben. Analog wäre der Wert 0,07 bei einem Mehrwertsteuersatz von 7%.

Alternativ kann zuerst der Mehrwertsteuerbetrag berechnet werden:

\text{Bruttobetrag}-\text{Nettobetrag}=\text{Mehrwertsteuerbetrag}\\ \\   \text{4,79 Euro}=\text{30,00 Euro}-\text{25,21 Euro}

Der Umrechnungsfaktor 1,19 wird für den Umsatzsteuersatz von 19 Prozent verwendet. Sollen Zahlenwerte für den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent berechnet werden, wird der Faktor 1,07 genutzt.

\text{Bruttobetrag}=\text{Nettobetrag}*(1+\text{ Mehrwertsteuersatz})\\ \\   20,00\text{ Euro}*(1+19\%)\\ \\   20,00 \text{ Euro}* (1+ 0,19)\\ \\   20,00 \text{ Euro}* 1,19 = 23,80 \text{ Euro}

Der Mehrwertsteuersatz von 19% wird in der Formel mit 0,19 angegeben. Analog wäre der Wert 0,07 bei einem Mehrwertsteuersatz von 7%.

Oder berechnet zuerst den Mehrwertsteuerbetrag:

Der Mehrwertsteuerbetrag kann auf zweierlei Arten berechnet werden. Wenn Brutto- und Nettobetrag bekannt sind, durch folgende Formel:

\text{Mehrwertsteuerbetrag}=\text{Bruttobetrag}-\text{Nettobetrag}\\ \\   \text{3,80 Euro}=\text{23,80 Euro}-\text{20,00 Euro}

Wenn Nettobetrag und Mehrwertsteuersatz bekannt sind, durch diese Formel:

\text{Mehrwertsteuerbetrag}=\text{Nettobetrag}\times\text{Mehrwersteuersatz}\\ \\   \text{3,80 Euro}=\text{20,00 Euro}\times\text{0,19}

Die Berechnung des Bruttowertes erfolgt dann einfach durch Addition von Nettowert und Mehrwertsteuerbetrag.

\text{Bruttobetrag}=\text{Nettobetrag}+\text{Mehrwertsteuerbetrag}   \\ \\   \text{23,80 Euro}=\text{20,00 Euro}+\text{3,80 Euro}

Der Umrechnungsfaktor 0,19 bzw. 1,19 wird für den Umsatzsteuersatz von 19 Prozent verwendet. Sollen Zahlenwerte für den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent berechnet werden, wird der Faktor 0,07 bzw. 1,07 genutzt.

Mehrwertsteuer von mehreren Artikeln berechnen

Berechnung der Umsatzsteuer bei mehreren Posten

Die Berechnung der Mehrwertsteuer für ein einzelnes Produkt oder Dienstleistung ist relativ einfach und zudem eindeutig. Schwierig wird es hingegen, wenn die Mehrwertsteuer mehrere Produkte oder Dienstleistungen (man spricht hier auch von „Posten“) berechnet werden soll.

Geht es beispielsweise um drei gleiche Produkte, gibt es zwei Möglichkeiten zu Ermittlung des Gesamtbetrags der Mehrwertsteuer: Horizontal und Vertikal. Bei der vertikalen bzw. spaltenweisen Berechnungsart wird die Mehrwertsteuer von jedem Artikel einzeln gebildet und gerundet. Anschließend wird diese mit dem Nettopreis addiert und mit der Anzahl der Artikel multipliziert.

Bei der horizontalen bzw. zeilenweisen Berechnung wird zuerst der Nettopreis mit der Anzahl multipliziert und von der Summe die Mehrwertsteuer berechnet. Kritisch wird es, wenn das verkaufende Unternehmen die eine Methode nutzt und das kaufende Unternehmen die andere. Hierbei können Rundungsdifferenzen auftreten wie folgendes Beispiel zeigt:

Vertikale Berechnung der Umsatzsteuer

PostenEinzelpreisMwSt (7 %)Gesamt
4,05=0,274,32
#11,350,091,44
#21,35+0,091,44
#31,35+0,091,44

Horizontale Berechnung der Umsatzsteuer

PostenEinzelpreisMwSt (7 %)Gesamt
4,05 * 0,07=0,284,33
#11,35
#21,35
#31,35

Wie man sieht, unterscheiden sich die Beträge der Mehrwertsteuer um einen Cent. Hat man nun mehrere hundert Posten, bei denen dieses Problem auftritt, können sich schnell Differenzen von mehreren Euros ergeben. Rechtlich gesehen sind beide Methoden einwandfrei. In der Praxis ist die vertikale Berechnung üblich.

\text{Posten 1:}\\ \\\text{Nettosumme}=\text{Nettobetrag pro Stueck}\times\text{Anzahl}\\ \\   \text{USt-Betrag}=\text{Nettobetrag pro Stueck}\times\text{USt-Satz}\times\text{Anzahl}\\ \\  \text{Brutto-Betrag}=\text{Nettosumme}+\text{USt-Betrag}

Hintergrund, Entstehung, Bedeutung

Die Mehrwertsteuer heißt technisch korrekt eigentlich Netto-Allphasen-Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug. Diese Bezeichnung ist im Endeffekt nur ein komplizierteres Wort für Mehrwertsteuer: Sie wird in allen Phasen, die ein Produkt durchlaufen kann, auf den vollen Umsatz erhoben. Denn niemand weiß vorher, wann das Produkt beim Endkonsumenten landet. Dennoch ist durch den Vorsteuerabzug (näheres dazu) sichergestellt, dass nur der Letztverbraucher belastet wird. Dies ist von Bedeutung für die Wettbewerbsgleichheit. Denn bei Besteuerung des Umsatzes jedes Unternehmens, werden die Produkte teurer, die viele verschiedene Unternehmen durchlaufen. Das heißt Unternehmen, die viele verschiedene Arbeitsschritte im eigenen Betrieb ausführen, werden besser gestellt: Für ihre Produkte ist die Steuerlast geringer. Wird also von Umsatzsteuer gesprochen ist das technisch gesehen falsch, entweder spricht man von der Netto-Allphasen-Umsatzsteuer mit Vorsteuerabzug oder von der Mehrwertsteuer.

Bei den Sätzen der Mehrwertsteuer bewegt sich Deutschland übrigens im gesamteuropäischen Maßstab im Mittelfeld. Während der Regelsatz in Luxemburg bei 15 Prozent liegt, kassiert der Staat in Schweden und Dänemark 25 Prozent von seinen Bürgern, Spitzenreiter ist Ungarn mit stolzen 27 Prozent. Der ermäßigte Prozentsatz der Umsatzsteuer bewegt sich dagegen europaweit zwischen 5 und 18 Prozent.

Neben der Einkommensbesteuerung zählt die Mehrwertsteuer zu den wichtigsten Finanzierungsquellen des Staats. Die Mehrwertbesteuerung von Dienstleistungen und Waren wurde übrigens erst relativ spät in Deutschland eingeführt. Genauer gesagt im Rahmen der Europäischen Gemeinschaft 1968. Damals wurde die zuvor geltende Brutto-Umsatzsteuer abgelöst. Neben dem Regelsatz von gegenwärtig 19 Prozent gibt es für eine Auswahl von Waren des täglichen Bedarfs einen ermäßigten Steuersatz in Höhe von sieben Prozent. Anfang lagen die Werte in Deutschland bei 10 bzw. 5 Prozent, sie sind im Laufe der letzten 46 Jahre sieben Mal erhöht worden. Das Aufkommen aus der Mehrwertsteuer zugunsten des Staates lag 1968 bei 12,87 Milliarden Euro (umgerechnet von DM), eine Summe, die heute weit unter dem Betrag liegt, die der Fiskus 2014 bereits monatlich für diese Veranlagungsart von seinen Steuerzahlern einnimmt. Vom 31.03.2013 bis 31.03.2014 waren es 212 Milliarden Euro, die in die Staatskasse flossen – Tendenz steigend.

Unternehmen und Freiberufler

Vereinfacht gesagt, ist die Mehrwertsteuer eine „Endverbrauchersteuer“. Zwar zahlen auch Unternehmen beim Kauf Umsatzsteuer, sie erhalten sie aber zurück. Das geschieht folgendermaßen: Mehrwertsteuer, die Firmen und selbstständige Gewerbetreibende im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit zahlen, wird als Vorsteuer bezeichnet und ist erstattungs- bzw. verrechnungsfähig. In der Buchhaltung wird sie als „durchlaufender Posten“ bewertet und hat somit keinerlei Einfluss auf die Umsatzzahlen oder den Betriebsgewinn.

Konkret bedeutet das folgendes: Kauft ein Unternehmen eine Ware, dann zahlt es zunächst auch Umsatzsteuer. Diese gezahlte Umsatzsteuer kann aber vom Finanzamt wieder zurückgefordert werden. Andersherum verhält es sich jedoch, wenn ein Unternehmen ein Produkt verkauft. Die im Verkaufspreis (Bruttopreis) enthaltene Mehrwertsteuer darf das Unternehmen natürlich nicht behalten, sondern muss an das Finanzamt gezahlt werden. Es ist somit ein „durchlaufender Posten“ und wird vollumfänglich vom Letztverbraucher getragen. Damit wirkt sich die Mehrwertsteuer auch nicht auf die Marge/Handelsspanne aus.

 

Buchhalterisch wird die Mehrwertsteuer entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich elektronisch an das zuständige Finanzamt übermittelt und bargeldlos überwiesen bzw. gegen fällige Steuerzahlungen aufgerechnet.

Das sieht einfach aus, allerdings nur auf den ersten Blick. Die Steuergesetzgebung, ihre zahlreichen Durchführungsbestimmungen und die verschiedenen Interpretationen der Bestimmungen sind in Deutschland nicht nur besonders umfangreich, sondern auch kompliziert und erfordern nicht selten eine fach- und sachkundige Beratung. Das trifft auch auf die über 50 Warengruppen zu, für die ein ermäßigter Satz bei der Umsatzsteuer gilt und deren Inhalt von vielen Medien und Politikern wiederholt als nicht mehr vermittelbar bezeichnet wurde.

So haben selbst Experten Schwierigkeiten, die Regelungen nachzuvollziehen:

Der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 % gilt zum Beispiel für Lebensmittel. Das kann als sozialpolitisch gerechtfertigt angesehen werden, wenn einige Positionen von Getränken bzw. Luxus-Nahrungsmitteln entfallen würden. Allerdings liegt die Schwierigkeit bei allen Ermäßigungsgründen bei den Abgrenzungen (Kaffee, Milch, Latte Macchiato im Restaurant 19 %; außer Haus unterschiedlich: Zubereitet, also „To go“ Kaffee 19 %, Milch [Lebensmittel] 7 %, Latte Macchiato 7%, wenn mindestens 75 % Milchanteil [dann Milchmixgetränk]).

Neben Lebensmitteln bestehen Steuersatzermäßigungen u.a. für Leistungen der Land- und Forstwirtschaft einschließlich Gartenbau, Gesundheitsleistungen, Kulturelle Leistungen, Personennahverkehr und Hotelübernachtungen. Deshalb muss bei Hotelbesuchen zwischen Übernachtung und Frühstück unterschieden werden. Oder eine Taxifahrt in Berlin wird mit 7 % besteuert, eine solche von Berlin nach Leipzig mit 19 %.

Für die überwiegenden Ermäßigungstatbestände gibt es keine tragfähigen Gründe. Der Gesetzgeber sollte seine Spielräume für eine Reform nutzen.

Wolfgang Wawro, Pressesprecher der Steuerberaterverbandes Berlin-Brandenburg

Kurios ist die Regelung beispielsweise auch bei Eseln. So gilt für Kreuzungen von Eselstuten und Pferdehengsten (Mauleseln) und Kreuzungen von Eselhengsten und Pferdestuten (Maultieren) der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 %. Für reinrassige Esel hingegen wird 19 % Mehrwertsteuer fällig. Außer wenn der Esel schon tot ist. Dann sind es nur 7 %.

Missbrauch: Mehrwertsteuer ist anfällig

Die EU-Steuer-Komission bemisst den Ausfall durch missbräuchlichen Umgang mit der Mehrwertsteuer in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2013 mit 1% vom Bruttoinlandsprodukt. Das bedeutet, dass für dieses Jahr allein ein Fehlbetrag von 27 Milliarden Euro entstanden ist. Im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten sind das aber noch vermeintlich wenige Fälle, in denen die Zahlung von Mehrwertsteuer vermieden wurde. So sind es in Frankreich 1,6 Prozent der Wirtschaftsleistung; in Italien sogar 2,3 Prozent. In der gesamten EU summiert sich der Mehrwertsteuerausfall auf 193 Milliarden Euro.

Warum ist die Mehrwertsteuer anfällig für Missbrauch?

Leider gibt es verschiedene Missbräuche in diesem Bereich. Fehlerhafte oder gar fingierte Rechnungsbelege, können häufig durch Kontrollen erst zu spät aufgedeckt werden. Allerdings kann der Rechnungsempfänger in Anspruch genommen werden, wenn er seine Sorgfaltspflichten nicht eingehalten hat.

Ein großes Problem bereiten der Finanzverwaltung sogenannte Karusselgeschäfte (Z.B.: Eine LKW-Ladung voller Elektrogeräte oder auch anderer Produkte wird von München nach Warschau geliefert, von dort geht die Ladung an einen Händler in Triest, dann weiter nach Nizza und Amsterdam – und im Extremfall wieder zurück nach München). Alle Beteiligten fakturieren ordnungsgemäß und begleichen ihre Rechnungen. Nur der erste und im Beispiel auch der letzte ist ein „Missing Trader“ (verschwundener Händler), der die von ihm in Rechnung gestellte Mehrwertsteuer an sein Finanzamt nicht abführen kann, weil er insolvent ist. Oft sind die Missing Trader auch Scheinfirmen, Briefkastenfirmen, die lediglich auf dem Papier existieren.

Wolfgang Wawro, Pressesprecher der Steuerberaterverbandes Berlin-Brandenburg

Weiterführende Informationen

  1. Rechtliche Einschätzung: frag-einen-anwalt.de
  2. Beispielrechnung: scoutsystems-software.de
  3. Hintergrund zur Enstehung des Fehlers in Buchhaltungssoftware oder Online-Shop-Systemen rolandtapken.de

Historische Umsatzsteuersätze in Deutschland

Seitallgemeiner Steuersatzermäßigter Steuersatz
01.01.196810 %5,0 %
01.07.196811 %5,5 %
01.01.197812 %6,0 %
01.07.197913 %6,5 %
01.07.198314 %7,0 %
01.01.199315 %7,0 %
01.04.199816 %7,0 %
01.01.200719 %7,0 %