Fensterkosten berechnen: Ein umfassender Überblick

Alte Fenster mit schlechter Isolation sehen nicht nur selten schön aus, sondern können auch auf Dauer enorme Kosten verursachen. Schließlich sind diese Fenster eine gewaltige Lücke in der Wärmedämmung des Gebäudes und lassen die Kälte schneller als gewünscht in die Räume ziehen. Neue und wärmeisolierende Fenster sind die richtige Alternative. Allerdings schrecken viele Eigenheimbesitzer und Immobilienbesitzer vor solchen Investitionen zurück, da hohe Kosten gefürchtet werden. Mit diesem Rechner können Sie die Fensterkosten berechnen und sich einen umfassenden Überblick über die zu erwartenden Kosten verschaffen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen hier eine detaillierte Auflistung der verschiedenen Kostenpunkte. Sodass Sie die einzelnen Kosten besser und vollkommen transparent nachvollziehen können.

Fensterkosten berechnen

Fensterkosten

Für einen Laien ohne genauere Kenntnisse der Materie ist es enorm schwierig die Fensterkosten zu berechnen. Schließlich spielen viele verschiedene Faktoren bei der Berechnung eine Rolle. Wenn man nur auf die Kosten für die Fenster schaut, scheint der Preis oftmals überraschend gering. Doch auch weitere Faktoren sollten in jedem Fall mit berücksichtigt werden. Denn auch diese können einen erheblichen Unterschied bei der Preisgestaltung ausmachen.

Fenster-ArtKosten
Kunststofffenster - einfache Qualität470 €
Kunststofffenster - gute Qualität600 €
Holzfenster - einfache Qualität520 €
Holzfenster - gute Qualität624 €
Holz-Aluminium-Fenster - einfache Qualität620 €
Holz-Aluminium-Fenster - gute Qualität744 €
Aluminiumfenster - einfache Qualität730 €
Aluminiumfenster - gute Qualität876 €

Kosten je Fenster in Standardgröße. Inklusive Ausbau, Einbau und Entsorgung der alten Fenster. Aufpreis für Sonderformen, spezielle Maße, besondere Dichtungen, Versiegelungen und Farben. Bei Aufträgen von 10 Fenstern oder mehr wird in der Regel ein Rabatt in Höhe von 5% – 10% gewährt.

Diese Faktoren sind für die Berechnung der Kosten verantwortlich

Wenn die Fensterkosten berechnet werden sollen, so gilt es alle relevanten Faktoren mit einzubeziehen. Das bedeutet, dass unter anderem folgende Punkte für die Berechnung der Fensterkosten entscheidend sind:

  • Die eigentlichen Fenster
  • Der Aus- und Einbau der Fenster
  • Die Materialkosten
  • Die Entsorgungskosten der alten Fenster

Bei vielen dieser Punkte gibt es ein nicht unerhebliches Einsparpotential, sodass sich durch eine geschickte Auswahl viel Geld einsparen lässt. Hierfür ist es allerdings unerlässlich, dass man sich im Vorfeld über die verschiedenen Informationen informiert. Wir zeigen einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Lösungen und Möglichkeiten und bieten somit einen umfassenden Zugang zu diesem Themenkomplex.

Die Fenster – Die Auswahl bestimmt den Preis

Bei der Auswahl von neuen Fenstern bestimmen zwei unterschiedliche Faktoren den Preis. Zum einen wird dieser durch die Wärmedämmung der Fensterscheibe maßgeblich beeinflusst. Doch auch die Auswahl des Rahmenmaterials kann einigen Einfluss auf die Kosten nehmen. Es gilt für den eigenen Geldbeutel die passende Auswahl zu treffen. Grundsätzlich gilt allerdings: Je teurer Rahmen und Fensterscheiben, umso besser die Wärmeisolierung. Die Wärmedämmung wiederum hat enorme Auswirkungen auf die laufenden Kosten und den Zeitraum, in welchem sich die Anschaffungskosten für neue Fenster amortisieren.

Die Fensterrahmen als Kostenfaktor

Bei den Fensterrahmen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zum einen sicherlich der Preis und auch die effektive Wärmedämmung. Allerdings sollten die Fensterrahmen nach Möglichkeit auch zur Gestaltung der Immobilie passen und nicht wie Fremdkörper wirken. Besonders bei älteren Immobilien ist es aus diesem Grund schwierig die passenden Fensterrahmen auszuwählen. Zur Auswahl stehen folgende Fenstertypen.

Aluminiumfenster

Aluminiumfenster sind äußerst wartungsarm und verfügen über eine sehr lange Lebensdauer. Allerdings ist Aluminium auch ein sehr guter Wärmeleiter, sodass diese Fenster gesondert gedämmt werden müssen. Über Mehrkammer-Profile und andere Lösungen ist es dennoch möglich Aluminium als Werkstoff für Fenster zu nutzen. Allerdings bieten reine Aluminiumfenster auch einige Nachteile. Zum einen lassen sich die Fenster nicht ohne erheblichen Aufwand herstellen und verfügen somit über eine recht negative Ökobilanz. Zum anderen muss oftmals ein erheblicher Mehraufwand betrieben werden, damit diese Fenster eine annähernd guten U-Wert erreichen. Somit ist die Wahl von Aluminiumfenstern nur bei sehr wenigen Gebäuden wirklich zielführend.

Holzfenster

Holzfenster zeichnen sich zunächst einmal durch ihre sehr guten Dämmeigenschaften aus. In der Regel wird Fichten, Eichen oder Kiefernholz für die Fensterrahmen verwendet, sodass diese äußerst stabil und robust verarbeitet sind. Allerdings bedürfen Holzfenster auch eines erheblichen Wartungsaufwandes. Im Gegensatz zu anderen Fenstertypen ist das Holz der Holzfenster auf der Außenseite der Witterung vollständig ausgesetzt. Somit muss man die Fenster alle zwei bis drei Jahre vollständig abschleifen und diese neu lasieren. Der Aufwand ist somit relativ immens, was allerdings durch die sehr guten Dämmeigenschaften und das natürliche Aussehen wieder ausgeglichen wird. Moderne Holzfenster eignen sich vor allem für ältere Immobilien, da diese sich oftmals perfekt in das Gesamtbild des Hauses einfügen und somit ein harmonisches Bild ergeben.

Holz-Alu-Fenster

Eine gute Dämmung und eine hohe Witterungsbeständigkeit bieten Holz-Alu-Fenster. Durch das innenliegende Holzprofil und die äußere Aluminiumschicht sind diese Fenster sehr einfach zu pflegen und sehen angenehm aus. Darüber hinaus bieten diese Fenster aufgrund des verbauten Holzes einen sehr guten Wärmedurchgangskoeffizienten und sind somit für die Dämmung hervorragend geeignet.
Holz-Alu-Fenster sind allerdings deutlich teurer als viele andere Varianten, bieten dafür aber an anderer Stelle ein gutes Einsparpotential. Aufgrund der sehr guten Dämmungseigenschaften der Fensterrahmen kann man oftmals bei der Verglasung sparen und dennoch den gewünschten U-Wert erreichen. So sorgen bereits zweifachverglaste Fenster in solchen Holz-Alu-Rahmen für eine ausreichend gute Dämmung, was den Preis deutlich absenken kann.

Kunststofffenster

Kunststofffenster sind in Deutschland sehr häufig zu finden und bestehen in der Regel aus PCV (Polyvinylchlorid). Das Material ist leicht zu verarbeiten und die Fenster somit sehr wartungsarm. Es genügt in der Regel, wenn man die Scharniere und Beschläge der Kunststofffenster regelmäßig schmiert. Kunststofffenster weisen ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis auf und überzeugen durch ihre Lebensdauer zwischen 25 und 50 Jahren. Auch lassen sich diese Fenster sehr einfach und mit wenig Aufwand reinigen und – falls notwendig – umweltfreundlich entsorgen. Denn der Werkstoff der Kunststofffenster kann problemlos recycelt werden.

Die Verglasung der Fenster

Neben den Rahmen spielen vor allem die Verglasungsmöglichkeiten der Fenster eine wichtige Rolle bei den Fensterkosten. Je besser die Verglasung gedämmt sein soll, umso höher steigen die Kosten für das einzelne Fenster. Dies mag bei einem Fenster nur bedingt ins Gewicht fallen, sollen allerdings alle Fenster modernisiert und ausgetauscht werden, kann hier ein erheblicher Kostenfaktor entstehen.

So funktionieren Wärmeschutzfenster

Wärmeschutzfenster bieten den großen Vorteil, dass Sie eine sichere Isolation zwischen Innenbereich und Außenbereich ermöglichen. Dabei spielt der sogenannten U-Wert eine wichtige Rolle. So hat sich der U-Wert im Laufe der letzten 40 Jahre um annähernd den Faktor acht verbessert. Das bedeutet, dass moderne Wärmeschutzfenster in der Lage sind bis zu 50 Prozent mehr Energie im Innern des Hauses zu halten als noch vor 40 Jahren. Die aktuell effizientesten Wärmeschutzfenster kommen auf einen U-Wert zwischen 0,8 W/m²K bis 0,4 W/m²K. Ein enormer Unterschied zu älteren Fenstern, welche oftmals nicht einmal eine Zweifachverglasung aufweisen können. Erst die perfekte Kombination aus Wärmeschutzverglasung und entsprechend gut abdichtenden und gedämmten Fensterrahmen sorgt für den gewünschten Erfolg.

Lohnt sich ein Fenstertausch?

Auch wenn die Fensterkosten zunächst einmal hoch erscheinen, so müssen diese immer in Relation gesehen werden. Denn schließlich beeinflussen die Fenster zu einem erheblichen Teil den Energieverbrauch einer Immobilie. Eine Immobilie mit einer normalen Fassade und schlechten Fenstern gibt viel Energie nach Außen ab. Somit sind die Heizkosten überproportional hoch. Auf einen Zeitraum von 10 Jahren gerechnet, können die eingesparten Heizkosten bei neuen Fenstern deren Einkaufspreis oftmals ausgleichen. Wie bei allen energetischen Modernisierungen dürfen nicht nur die aktuellen Kosten, sondern müssen auch die anstehenden Einsparungen mit in die Berechnung mit einfließen.

Förderung Fenstertausch

Die Modernisierung von Fenstern wird staatlich gefördert. Dies liegt vor allem daran, dass eine bessere Wärmeisolierung enorme Mengen an Energie einsparen kann. Allerdings ist es hierbei notwendig einen gewissen Grenzwert für die Wärmeisolierung zu erreichen. Wer also auf die staatliche Förderung für die neuen Fenster zurückgreifen möchte, sollte in der Regel auf Fenster mit Dreifachverglasung zurückgreifen. Die staatliche Förderung wird über Zuschüsse der KfW reguliert. Hierzu müssen die neuen Fenster mindestens einen U-Wert von 0,95 W/(m²K) (Wärmedurchgangskoeffizient) erreichen. Doch damit nicht genug. Auch an die Wände stellt die staatliche Förderung einige Ansprüche. So müssen die Wände, in welche die neuen Fenster eingebaut werden, einen besseren U-Wert aufweisen als das neue Fenster. Bei sehr alten Gebäuden ist hierfür eine neue Wärmedämmung notwendig, während Immobilien ab dem Baujahr 1978 diesen Wert problemlos erreichen sollten. Denn ab diesem Jahr wurde eine gesetzliche Mindestanforderung an die Dämmung der Fassade festgelegt.

Die Förderung muss vor dem Beginn der Sanierungsarbeiten beantragt werden. Die Anträge können nur von Energieberatern oder den ausführenden Handwerksbetrieben beauftragt werden. Dabei kommen grundsätzlich zwei verschiedene Förderprogramme in Frage:

  • KfW – Energieeffizient Sanieren, Einzelmaßnahmen (Nr. 152) (Förderkredit)
  • KfW – Energieeffizient Sanieren, Einzelmaßnahmen, Tilgungszuschuss (Nr. 152) (Zuschuss)
  • KfW – Energieeffizient Sanieren, Einzelmaßnahmen (Nr. 430) (Zuschuss)

Was kosten Wärmeschutzfenster?

Die Preis- und Kostenstrukturen bei Wärmeschutzverglasungen hängen vor allem von der Art der Verglasung ab. Dabei spielt zum einen die Art der Verglasung (Doppel- oder Dreifachverglasung) und die verwendete Isolierschicht (Luft/ Vakuum/ Edelgas) eine entscheidende Rolle. So ist beispielsweise eine Dreifachverglasung 10 bis 15 Prozent teurer als eine vergleichbare Doppelverglasung. Zudem spielen noch weitere Faktoren eine Rolle. Sonnen-, Schall- oder Einbruchschutz können ebenfalls zur spürbaren Erhöhung der Fensterkosten beitragen. Hinzu kommen natürlich noch die Kosten für die Rahmen und die Form der Fenster. So sind Dachfenster in der Regel nochmals spürbar teurer als normale Einbau-Fenster. Es gibt somit viele Kostenfaktoren, welche bei der Berechnung mit einfließen müssen, um eine effektive Berechnung der Fensterkosten durchführen zu können.

Wie alte Fenster entsorgen?

Wird der Einbau der neuen Fenster durch eine Fachfirma durchgeführt, so sind die Kosten für den Ausbau und die Entsorgung der alten Fenster oftmals in deren Preisgestaltung enthalten. Wer die Fenster selber einbaut und ausbaut und somit Kosten sparen möchte, muss die Entsorgung der alten Fenster auf eigene Kosten übernehmen. Sowohl die alten Fenster als auch die alten Baustoffe müssen schließlich nach dem Ausbau entsorgt werden. Die Kosten hierfür sind unter anderem abhängig von der Anzahl der Fenster und der Gebührenordnung der zuständigen Entsorgungsbetriebe.

So werden Fenster ausgebaut

Der Ausbau älterer Fenster ist oftmals mühsam. Denn diese wurden nicht nur mit vielen Verschraubungen und Verankerungen versehen, sondern oftmals mit sehr hartem Zement zur Abdichtung versehen. Der Ausbau geht dementsprechend mühsam von der Hand. Im Folgenden zeigen wir auf, mit welchen Schritten alte Fenster ausgebaut werden.

  1. Alte Fensterflügel entfernen: Alte Fensterflügel entfernen und vorhandene Rahmendübel herausschrauben. Es ist Vorsicht geboten, damit das Glas in den Fensterflügeln nicht springt. Lassen sich die Rahmendübel nicht herausschrauben, muss hier mit vorsichtiger Gewalt gearbeitet werden. Aufgrund des Alters lassen sich einige Fenster nur unter erheblichen Mühen ausbauen.
  2. Fensterrahmen zersägen: Mit einem Fuchsschwanz oder einer Elektro-Säbelsäge kann nun der Fensterrahmen an mehreren Stellen zersägt werden. Anschließend kann man die Teile des Fensterrahmens mit einem Hammer vorsichtig herausschlagen. Ein Ausbau im Ganzen ist aufgrund des Aufbaus in der Regel nur selten möglich.
  3. Fensterrahmen-Laschen entfernen: Bei älteren Fenstern sind oftmals an Stelle von Rahmendübeln Fensterrahmen-Laschen verwendet worden. Die müssen mit Hammer und Meißel entfernt werden. Alternativ kann ein Winkelschleifer zum Einsatz kommen. Hier sollte man in jedem Fall mit einer passenden Schutzbrille arbeiten.
  4. Maueröffnung und Laibung säubern: Die Maueröffnung und die Laibung für das Fenster müssen nun von allen Überständen befreit werden. Entstandene Schäden lassen sich mit passenden Reparaturmörtel schnell und einfach beheben. Die Maueröffnung für das neue Fenster muss exakt ausgemessen werden. Dabei müssen die Räume für das Fensterbrett und auch für die Arbeitsfuge in jedem Fall mitberechnet werden.

Die Materialkosten für den Einbau

Auch wenn es nicht viele Materialien benötigt, um ein neues Fenster einzubauen, so können diese Kosten ebenfalls ins Gewicht fallen. Schließlich ist der Materialverbrauch beim Einbau mehrerer Fenster ungleich höher, sodass hier einige Kosten beachtet werden müssen. Vor allem Heimwerker haben hierbei das Problem die Menge der benötigten Materialien sehr genau abschätzen zu müssen.

Diese Materialien können beim Einbau von Fensters eingesetzt werden

Für den Einbau von Fenstern werden verschiedene Materialien und Werkzeuge benötigt. So benötigt man unter anderem folgende Baustoffe:

  • Zement/Schnellzement
  • Spezielle Fugendichtmasse für Fenster/Fensterdichtband
  • Bauschaum, Pistole und Reiniger
  • Rahmendübel
  • Keile aus Holz oder Kunststoff

Darüber hinaus werden für die korrekte Montage der Fenster verschiedene Werkzeuge benötigt, welche gegebenenfalls ebenfalls angeschafft werden müssen.

  • Fäustel/kleiner Vorschlaghammer, Meißel
  • Maurerkelle
  • Schlagbohrmaschine und Akkuschrauber
  • Universalbohrer, Durchmesser entsprechend der Rahmendübel
  • Steinbohrer, möglichst lang, Durchmesser entsprechend der Rahmendübel
  • Cutter/Teppichmesser
  • Zollstock, Maßband, Wasserwaage und Lot
  • Handschuhe

Selber machen oder den Experten arbeiten lassen?

Der Einbau neuer Fenster ist ebenfalls ein nicht unerheblicher Kostenfaktor. Besonders Fachbetriebe können – je nach Anzahl der Fenster – enorm ins Geld gehen. Dabei kann man als Heimwerker sich diese Kosten in Teilen ersparen. Denn der Einbau neuer Fenster ist kein Hexenwerk und kann mit recht wenig Werkzeug sehr einfach selbständig durchgeführt werden. Sollen die Fensterkosten also besonders niedrig gehalten werden, lohnt sich der Einbau in Eigenregie in den meisten Fällen enorm.

Die Einbaukosten bei einem professionellem Einbau

Die Einbaukosten von neuen Fenstern lassen sich nicht genau beziffern. Denn hier spielen viele verschiedene Faktoren eine nicht unerhebliche Rolle. Zum einen die vorhandenen Kostenstrukturen vor Ort. So sind Handwerker im Raum München oftmals deutlich teurer als in der ostdeutschen Provinz. Doch auch der Aufwand beim Einbau, die Anzahl der Fenster, die Zahl der Dachfenster und die Gegebenheiten vor Ort können eine Rolle spielen. Darüber hinaus bieten viele Anbieter eine Kombination aus Fensterkauf und Einbau an und kalkulieren die Einbaukosten in die Materialkosten mit ein. Somit ist es besonders schwierig hier einen Festpreis für den Fenstereinbau anzugeben.

So werden Fenster in einfachen Schritten eingebaut

Nach dem Ausbau der Fenster muss zunächst die Laibung beziehungsweise Maueröffnung vorbereitet werden. Mit ein wenig Übung schafft man dies als Heimwerker ebenfalls problemlos. Nur eine stabile und gerade Laibung sorgt für den perfekten Einbau der Fenster. Es gilt somit sich hierbei besondere Mühe zu geben und entsprechend sorgfältig zu arbeiten.

  1. Den Fensterrahmen ausrichten: Zunächst werden die Fensterflügel aus dem Fenster entfernt. Nun wird der Rahmen außen mit dem passenden Dichtband beklebt und die Überstände abgeschnitten. Anschließend kann man den Fensterrahmen in der Öffnung platzieren und mittels Wasserwaage und Keilen ausrichten. Die Keile sorgen für den stabilen Halt des Fensters und werden anschließend mit der Fensteröffnung vermauert. Dabei sollte die umlaufende Fuge ungefähr 20 Millimeter betragen. So können eine gleichmäßige Befestigung und ein sicherer Halt gewährleistet werden.
  2. Den Fensterrahmen sicher verschrauben: Wurde der Fensterrahmen stabil in die Laibung eingefügt und sitzt perfekt, muss dieser mit dem Mauerwerk verschraubt werden. Hierbei sollte man die vorhandenen Öffnungen im Fensterrahmen nutzen, um mittels Schlagbohrmaschine passende Löcher ins Mauerwerk einzubringen. Nun gilt es alle Rahmendübel einzubringen und diese leicht zu verschrauben. Erst wenn alle Rahmendübel und Schrauben an ihrem Platz sind, sollte das Fenster endgültig festgeschraubt werden. Hierbei sollte man stets mit der Wasserwaage arbeiten und den korrekten Sitz des Fensters kontinuierlich kontrollieren.
  3. Die vorhandenen Zwischenräume ausschäumen und versiegeln: Das Fenster ist bereits fest montiert. Nun gilt es für die notwendige Dichtigkeit des Fensters zu sorgen. Hierbei sollte man mittels Bauschaum und zugehöriger Schaumpistole den Bereich zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk ausschäumen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich der Schaum nicht in den Ecken sammelt. Dies erschwert die spätere Arbeit deutlich. Der Bauschaum benötigt einige Stunden zum Aushärten. Anschließend kann der überstehende Bauschaum mit einem stabilen und scharfen Cuttermesser sehr einfach entfernt werden. Die Mauerwerksfuge muss nun sowohl innen als auch außen mit Acryl versiegelt werden. Es gibt für beinahe jeden Fenster-Farbton passende Acrylate. So kann keine Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen.
  4. Die Fensterflügel einhängen und korrekt ausrichten: Nun gilt es die Fensterflügel erneut einzuhängen. Diese müssen nun auf das Öffnungs- und Schließverhalten hin überprüft werden. Hier gilt es vor allem die Dichtigkeit der Fensterflügel zu überprüfen. Mit einer Kerze kann ein Luftzug durch das Fenster schnell erkannt werden. Die Flamme würde sich bewegen. Bei undichten, hängenden oder auch klemmenden Fensterflügeln müssen diese nachjustiert werden.
  5. Reinigen und Ölen: Nach der vollständigen Justierung der Fensterflügel sollte man deren Scharniere und Beschläge mit Maschinenöl schmieren. So bleiben die Fensterflügel leichtgängig. Ziehen Sie die Schutzfolie des Fensters ab und reinigen Sie die Fenster mit einem herkömmlichen Glasreiniger. Entfernen Sie unbedingt jegliche Rückstände von Acryl/Dichtmasse bevor diese festtrocknet.

Viele Faktoren spielen eine wichtige Rolle

Es ist für den Laien kaum ersichtlich, welche Kosten und Kostenstellen bei einer Modernisierung der Fenster auf einen zukommen. Mit unserem Rechner kann man jedoch einen groben Überblick über die möglichen Kosten erlangen und sich zudem die verschiedenen Einsparmöglichkeiten anzeigen lassen. Er bereit und in der Lage ist den Ausbau der alten und den Einbau der neuen Fenster in Eigenregie zu übernehmen, kann zusätzlich viel Geld einsparen. Durch die Nutzung der staatlichen Förderung lassen sich die Kosten nochmals erheblich verringern. Kalkuliert man nun noch zusätzlich die jährlichen Einsparungen beim Energieverbrauch mit ein, so fallen vielfach die Fensterkosten kaum noch ins Gewicht. Mit unserem Rechner lassen sich die vielen einzelnen Positionen umfassend aufschlüsseln und an jede individuelle Konfiguration anpassen. Einfacher lassen sich die einzelnen Kosten und die potentiellen Einspar-Optionen kaum aufzeigen.