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Alle, die mit dem Auto, einem Zweirad oder einem Fahrrad unterwegs sind, müssen sich an bestimmte Verkehrsregeln halten. Zu diesen Regeln gehören auch Vorschriften über die Geschwindigkeit. Abhängig von der Beschaffenheit einer Straße und von den Wetterverhältnissen müssen Maximalgeschwindigkeiten beachtet werden. Wer bei einer Geschwindigkeitsübertretung geblitzt wird, dem drohen ein Bußgeld, Punkte in Flensburg oder schlimmstenfalls der Führerscheinentzug. Warum das so ist und wann welche Folgen zu erwarten sind – wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

Warum eine Geschwindigkeitsübertretung geahndet wird

Es gibt einen guten Grund, warum Geschwindigkeitsübertretungen mindestens mit einem Bußgeld belegt werden. Es geht um die allgemeine Verkehrssicherheit. Zu schnelles Fahren kann sehr schnell gefährlich werden. Das gilt sowohl innerhalb als auch außerhalb geschlossener Ortschaften. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind Geschwindigkeitsübertretungen eine der Hauptursachen für Verkehrsunfälle mit Personen- und/oder Sachschaden.

Doch warum übertreten Straßenverkehrsteilnehmer Geschwindigkeitsgrenzen?

  • Bei manchen ist es Unachtsamkeit beim Führen des Fahrzeugs.
  • Ein weiterer Grund ist, dass Schilder mit einem Tempolimit übersehen werden oder nicht realisiert wird, dass eine Ortschaft bereits begonnen hat.
  • Manche Fahrer haben es auch einfach besonders eilig und missachten bewusst die vorgegebenen Geschwindigkeitsbestimmungen.

Welcher Grund es auch immer ist, Geschwindigkeitsübertretungen gefährden nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch das Leben anderer Verkehrsteilnehmer. Der Grund für die Geschwindigkeitsübertretung ist jedoch zweitrangig, wenn der Betroffene geblitzt oder von der Polizei kontrolliert wird. Dann muss er mit einem Bußgeld rechnen, dessen Höhe abhängig ist von der tatsächlichen Überschreitung der vorgegebenen Geschwindigkeit. Möglicherweise kommen Punkte in Flensburg und ein vorübergehendes Fahrverbot hinzu, wobei es sich um verkehrserzieherische Maßnahmen handelt. Die treffen den Verkehrsteilnehmer besonders hart, wenn damit ein hohes Bußgeld und ein vorübergehendes Fahrverbot verbunden sind.

Die rechtlichen Folgen von Geschwindigkeitsübertretungen: Bußgeld, Punkte und gegebenenfalls ein Fahrverbot

Im Gesetz ist genau festgelegt, welche Sanktionsmaßnahmen greifen, wenn bestimmte Geschwindigkeitsgrenzen überschritten werden. Rechtsgrundlage für die Ahndung von Geschwindigkeitsüberschreitungen ist § 3 StVO (Straßenverkehrsordnung).

Wer innerhalb einer Ortschaft geblitzt wird, muss mit diesen Sanktionsmaßnahmen rechnen, wenn er die jeweilige Höchstgeschwindigkeit überschritten hat:

  • bis 10 Kilometer: 15 Euro Bußgeld
  • 11-15 Kilometer: 25 Euro Bußgeld
  • 16-20 Kilometer: 35 Euro Bußgeld
  • 21-25 Kilometer: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg
  • 26-30 Kilometer: 100 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg
  • 31-40 Kilometer: 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 1 Monat Führerscheinentzug
  • 41-50 Kilometer: 200 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 1 Monat Führerscheinentzug
  • 51-60 Kilometer: 280 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 2 Monate Führerscheinentzug
  • 61-70 Kilometer: 480 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 3 Monate Führerscheinentzug
  • Mehr als 70 Kilometer: 680 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 3 Monate Führerscheinentzug

Wer außerhalb einer Ortschaft die Geschwindigkeit überschreitet und geblitzt wird, muss mit diesen Sanktionsmaßnahmen rechnen:

  • bis 10 Kilometer: 10 Euro Bußgeld
  • 11-15 Kilometer: 20 Euro Bußgeld
  • 16-20 Kilometer: 30 Euro Bußgeld
  • 21-25 Kilometer: 70 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg
  • 26-30 Kilometer: 80 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg
  • 31-40 Kilometer: 120 Euro Bußgeld, 1 Punkt in Flensburg
  • 41-50 Kilometer: 160 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 1 Monat Fahrverbot
  • 51-60 Kilometer: 240 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 1 Monat Fahrverbot
  • 61-70 Kilometer: 440 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 2 Monate Fahrverbot
  • mehr als 70 Kilometer: 600 Euro Bußgeld, 2 Punkte in Flensburg, 3 Monate Fahrverbot

Einfacher geht es mit unserem Bußgeldrechner, mit dem Sie zuverlässig die Höhe des Bußgeldes ermitteln können, wenn Sie geblitzt wurden.

Tempolimits in bestimmten Situationen

Es gibt weitere Situationen, in denen Autofahrer verpflichtet sind, das Tempo zu drosseln, nämlich diese:

  • Straßen, in denen separate Verkehrsschilder eine zusätzliche Beschränkung der Geschwindigkeit vorgeben, zum Beispiel ausgewiesene 30er-Zonen.
  • Manche Wetterbedingungen verlangen ebenfalls nach einer Reduzierung der Geschwindigkeit. Das gilt für schlechte Sichtverhältnisse und Fahrbedingungen bei Schnee, Regen, Nebel, Glatteis oder Hagel. Auch dann sind Autofahrer verpflichtet, ihre Fahrgeschwindigkeit an die Wetterverhältnisse anzupassen. Wer hier schneller als 50 Kilometer pro Stunde fährt und geblitzt wird, dem droht ebenfalls eine Strafe wegen Geschwindigkeitsüberschreitung.
  • Tempolimits außerhalb geschlossener Ortschaften: Auf Landstraßen außerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 100 Kilometern pro Stunde. Auch Autobahnen liegen außerhalb geschlossener Ortschaften. Ist nichts anderes ausgeschildert, gilt hier eine Richtgeschwindigkeit von 130 Kilometern pro Stunde.
  • Tempolimit innerhalb geschlossener Ortschaften: Wer bei einer Geschwindigkeitsübertretung innerhalb einer geschlossenen Ortschaft geblitzt wird, muss mit deutlich höheren Sanktionsmaßnahmen rechnen. Grund ist, dass innerhalb geschlossener Ortschaften mehr Fahrradfahrer und Fußgänger unterwegs sind, sodass die Unfallgefahr bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung deutlich höher ist. Deshalb gilt innerhalb geschlossener Ortschaften eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Um Autofahrer zur Einhaltung des Geschwindigkeitslimits zu zwingen, sind vielerorts feste stationäre Blitzer installiert.

So kommt es zu einem Bußgeldbescheid

Wer wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von einem temporären oder stationären Blitzer geblitzt wurde, erhält einen Bußgeldbescheid. Die von dem Blitzer oder dem Ampelblitzer gemachten Fotos werden an die entsprechende Bußgeldstelle weiter geleitet, wo anhand des Kennzeichens der Fahrzeughalter und seine Adresse ermittelt werden. Dann wird ein Bußgeldbescheid erstellt, der an den Halter des Fahrzeugs geschickt wird. Darin aufgeführt ist nicht nur die Höhe des eigentlichen Bußgeldes, sondern auch der Umfang der Sanktionsmaßnahmen sowie die Verwaltungs- und Bearbeitungsgebühren der Behörden. Wer allerdings direkt von der Polizei bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung erwischt wird, die mit einer Laserpistole gemessen wurde, wird erst einmal an Ort und Stelle von der Polizei heraus gewunken. Dann besteht die Möglichkeit, das Bußgeld sofort zu bezahlen oder den Bußgeldbescheid abzuwarten. Wird das Bußgeld nicht innerhalb der im Bußgeldbescheid genannten Frist bezahlt, wird ein Bußgeldverfahren eröffnet. Das bedeutet, dass ein neuer Bußgeldbescheid ausgestellt und zugeschickt wird, wodurch höhere Gebühren anfallen.

Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen

Wer einen Fehler vermutet, kann Einspruch gegen den Bußgeldbescheid einlegen. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Einspruch innerhalb von zwei Wochen bei der zuständigen Behörde erhoben wird. Das bedeutet, dass der Einspruch innerhalb der Zweiwochenfrist zugegangen sein muss. Mögliche Gründe sind, dass die darin aufgeführte Geschwindigkeitsbegrenzung falsch ist oder dass ein anderer Fehler vorliegt. Es gibt einige Gründe, durch die ein Bußgeldbescheid ungültig wird, nämlich diese:

  • Das Hinweisschild für die Geschwindigkeitsbegrenzung war nicht weit genug vom Blitzer angebracht, sodass es nicht möglich war, innerhalb der kurzen Zeit angemessen zu reagieren und die Geschwindigkeit zu reduzieren.
  • Beim Blitzer wurde die Eichung nicht ordnungsgemäß durchgeführt.
  • Der Aufbau des Messgerätes ist nicht korrekt durchgeführt worden.

Wer neben dem Bußgeld noch mit einem Fahrverbot belegt wird und beruflich auf das Autofahren angewiesen ist, sollte einen Rechtsanwalt einschalten. In diesem Fall ist es möglich, dass das Fahrverbot in eine höhere Geldstrafe umgewandelt werden kann, was allerdings nur in Härtefällen gelingt.

Härtefälle – wenn das Fahrverbot nicht zumutbar ist

Ob ein Härtefall vorliegt oder nicht, liegt im Ermessen des jeweiligen Gerichts. Es gibt jedoch zahlreiche Beispiele, in denen Gerichte bestimmte Sachverhalte als Härtefälle gewertet haben, nämlich

  • wenn das Fahrverbot für einen Selbstständigen existenzgefährdend ist,
  • bei Vorliegen eines sogenannten „Augenblickversagens“, wenn ein ansonsten konzentriert handelnder Autofahrer für einen kurzen Moment die erforderliche Sorgfalt unwillentlich außer Acht lässt,
  • wenn zwischen der Geschwindigkeitsübertretung und dem eigentlichen Urteil ein sehr großer Zeitraum liegt,
  • wenn ein Arbeitnehmer wegen des Fahrverbots seinen Arbeitsplatz verlieren würde oder
  • wenn besondere Umstände vorlagen, die abhängig vom Einzelfall entschieden werden.

Bleibt der Einspruch trotz aller Bemühungen erfolglos, muss der Führerschein innerhalb des genannten Zeitraums bei der zuständigen Behörde abgegeben werden, entweder per Post oder persönlich. Regelmäßig kann der Autofahrer innerhalb einer Frist von vier Monaten den Zeitpunkt des Beginns selbst festlegen. Wer trotz Fahrverbot ohne Führerschein fährt, muss mit Sanktionsmaßnahmen wegen Fahrens ohne gültige Fahrerlaubnis rechnen.

Wegen Geschwindigkeitsübertretung in der Probezeit geblitzt werden

Besonderheiten gelten für die Geschwindigkeitsübertretung in der Probezeit, in der nahezu alle Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung härter geahndet werden. Auch wenn der Bußgeldbescheid mit dem von erfahrenen Verkehrsteilnehmern identisch ist, kommen noch weitere Sanktionsmaßnahmen hinzu, nämlich diese:

  • Eine Geschwindigkeitsüberschreitung in der Probezeit gilt als sogenannter A-Verstoß, der mit speziellen Maßnahmen für Fahranfänger verbunden ist. Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten in der Probezeit werden in A-Verstöße und B-Verstöße unterteilt und mit einem Bußgeld ab 40 Euro und mindestens einem Punkt im Flensburger Punkteregister geahndet.
  • Ab einer Übertretung des Tempolimits von 21 Kilometer pro Stunde können zur normalen Strafe weitere sogenannte Probezeit-Maßnahmen verhängt werden.
  • Übersteigt die Strafe für die Geschwindigkeitsübertretung 60 Euro, wird die Probezeit um zwei weitere Jahre verlängert, sofern sie zu den A-Verstößen gehört. Hinzu kommt der verpflichtende Besuch eines Aufbauseminars.
  • Kommt es zu einem A-Verstoß in der Probezeitverlängerung, wird eine Verwarnung ausgesprochen und die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen.
  • Befindet sich der Fahrer bereits in der verlängerten Probezeit und kommt es zu einem erneuten Verstoß, wird dem Fahranfänger die Fahrerlaubnis entzogen.

Aufgrund dieser verschärften Sanktionsmaßnahmen sollten Fahranfänger vorsichtiger unterwegs sein und nicht leichtsinnig oder fahrlässig Geschwindigkeitsüberschreitungen provozieren in der Hoffnung, nicht geblitzt zu werden.

Wann bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ein Fahrverbot droht

Abhängig von der Höhe der Geschwindigkeitsübertretung kann ein Fahrverbot einen Monat bis drei Monate dauern, wobei Verstöße innerhalb einer Ortschaft höher geahndet werden als außerhalb von Ortschaften.

  • Mit einem Monat Fahrverbot müssen die Autofahrer rechnen, die die Geschwindigkeit um mindestens 31 km/h (Kilometer pro Stunde) innerhalb von Ortschaften und um mindestens 41 Stundenkilometer außerhalb von Ortschaften übertreten.
  • Zwei Monate Fahrverbot werden bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung ab 51 km/h innerorts und ab 61 km/h außerhalb von Ortschaften verhängt.
  • Drei Monate Fahrverbot drohen bei einer überhöhten Geschwindigkeit ab 61 km/h in Ortschaften und außerhalb ab 71 km/h.

Es gibt spezielle Vorschriften, wenn die Geschwindigkeitsübertretung infolge von Alkohol- oder Drogenkonsums verursacht wurde. Auch Wiederholungstätern drohen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen empfindlichere Strafen. Wer häufiger im Ausland unterwegs ist, sollte wissen, dass Geschwindigkeitsüberschreitungen in anderen europäischen Ländern sehr viel strenger geahndet werden als in Deutschland.