Test-Rechner

Bei dieser Seite handelt es sich um eine interne Test-Seite, die für normale User nicht zugänglich ist. Keine Gewähr auf Inhalte. // Internal page for testing only.

 

Adinserter Test

Table ID 50

HändlerVersand gratis?Preis im Sale 
otto✖ neinbis -40%Zu Otto.de gehen
www.aboutyou.de ✓ ja, gratis bis -50%Zu About You gehen
Hinweis zur Anzeige: Kostenloser Versand & Retoure bei Überschreiten eines Mindestbestellwerts. Reduzierungen im Sale je nach Saison und Verfügbarkeit.

RON PC

RON MOB

Strom  #74 – Last und 0-Verbrauch

 

 

Strom #76 – Last und Standby

 

Strom #217 – Saisongerät

 

Strom #218 – Gerät mit vorausgewähltem Verbrauch

 

Zielsparen

 

Versicherungsumme

 

hey check me out

 

WPExplorer.com is the coolest website every created.
  • Bullet List 1
  • Bullet List 2
  • Bullet List 3
  • Bullet List 1
  • Bullet List 2
  • Bullet List 3
gray button black button red button orange button blue button rosy button pink button green button brown button pruple button gold button teal button

 

navy

Weitere Formate

Sitemap

MWST

Mehrwertsteuer berechnen: Theorie und Praxis

Theorie

Mehrwertsteuer? Was ist das eigentlich und wann wird sie erhoben?

Kurz und knapp: Die Mehrwertsteuer (kurz MwSt.) ist eine Steuer, die in Deutschland und vielen anderen Staaten bei der Wertschöpfung erhoben wird. Der Knackpunkt zum Verständnis liegt hier in der Wertschöpfung. Wir sprechen immer dann von einer Wertschöpfung, wenn Werte in der Wirtschaft geschaffen, beziehungsweise „geschöpft“ werden. Das geschieht vor allem bei der Herstellung von Produkten oder bei der Inanspruchnahme von Dienstleistungen.

Zwei Beispiele: Ein Baumstamm hat zwar einen Wert, doch der ist relativ gering im direkten Vergleich zu dem, was später für die daraus hergestellten Produkte gezahlt wird. Vergleichen wir den reinen Wert des Holzes mit dem Wert aller daraus hergestellten Produkte wie Papier, Möbel, Bauholz oder Kohle, dann erkennen wir, dass die Endprodukte insgesamt deutlich wertvoller sind. Der zusätzliche Wert kommt unter anderem durch den Energiebedarf oder die Arbeitsleistung zustande. Dasselbe gilt für Dienstleistungen. Ein verwildertes Stück Land ist weniger wert als eine moderne Parkanlage, die von einem geschulten Gärtner-Team in wochenlanger Arbeit geschaffen wurde. Hier entsteht der zusätzliche Wert hauptsächlich durch die Arbeitsleistung, aber unter anderem auch die eingesetzten Produkte (z.B. die Pflanzen) oder die Abnutzung von Arbeitsmitteln (z.B. Spaten) spielen eine Rolle.

Diese Wertschöpfung wird also vom Staat mit der Mehrwertsteuer besteuert. Bei der Produktherstellung in der Wirtschaft ist sie bei allen Zwischenschritten fällig, nicht nur beim Endprodukt. Normale Verbraucher spüren sie vor allem an der Kasse, weil die Steuer zum Teil von den Produzenten an sie weitergegeben wird. Auf nahezu alle Produkte und Dienstleistungen, die wir kaufen können, wird die Steuer erhoben. Ausnahmen sind selten, darunter fallen beispielsweise bestimmte Dienstleistungen der Deutschen Post.

Wie viel Mehrwertsteuer muss entrichtet werden?

Die Mehrwertsteuer ist eine sogenannte Verkehrssteuer. In Deutschland richtet sich der zu zahlende Betrag an festen Mehrwertsteuersätzen. Ein Steuersatz ist die Höhe des fälligen Steuerbetrags in Abhängigkeit der Bemessungsgrundlage. Das heißt, dass sich der Betrag, der als Steuer erhoben wird (Steuerbetrag), direkt am Wert des Produkts oder der Dienstleistung orientiert (Bemessungsgrundlage). Das funktioniert mathematisch am einfachsten über Prozentwerte. Der Staat hat zwei Steuersätze für die Mehrwertsteuer festgelegt:

[*] 19 % als normalen Mehrwertsteuersatz und
[*] 7 % als ermäßigten Mehrwertsteuersatz.

In anderen Ländern werden zum Teil andere Mehrwertsteuersätze erhoben.

Wann wird welcher Steuersatz erhoben?

In der Theorie gilt die Ermäßigung für alle Produkte des alltäglichen Bedarfs, zum Beispiel bei Lebensmitteln. Doch in der Praxis ist die Lage nicht so klar: So müssen für Windeln oder Tampons, die bei einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung zweifellos zum alltäglichen Bedarf zählen, trotzdem 19 % Mehrwertsteuer entrichtet werden, während für Schnittblumen, die meist nur sporadisch gekauft werden, 7 % gelten. Tatsächlich sollen nicht einmal Steuerbeamte sagen können, warum das so ist. Vielleicht wird es hier aber eines Tages noch deutliche Anpassungen durch den Staat geben. Die gesetzliche Grundlage können Sie übrigens im Umsatzsteuergesetz (UStG) nachlesen.

Was bedeuten die Begriffe brutto und netto?

Brutto und netto sind zwei wichtige Begriffe des Steuerrechts, die Ihnen immer mal wieder begegnen können. Auch für das Verständnis der Mehrwertsteuer sind sie unerlässlich. Ihre Definition ist ganz einfach:

[*] Der Bruttobetrag enthält alle für den Wert erhobenen Steuern.
[*] Der Nettobetrag schließt den Steuersatz aus.
[*] Mathematisch:
\text{Nettobetrag + Mehrwertsteuer = Bruttobetrag}

Zum besseren Verständnis zwei Beispiele: Wenn Sie in einem Sportgeschäft Sportgeräte kaufen, zahlen Sie an der Kasse den Bruttobetrag. Denn darin ist die Mehrwertsteuer bereits enthalten. Der Nettobetrag ist weniger für die Kunden, sondern mehr für die Mitarbeiter interessant, da er die Mehrwertsteuer (noch) ausschließt. Ein Beispiel aus einem anderen Bereich des Lebens macht es Ihnen leichter, brutto von netto zu unterscheiden: Wenn Ihr Gehalt am Monatsende auf Ihr Konto eingeht, hat Ihr Arbeitgeber bereits Steuern und andere Beträge abgezogen. Sie erhalten als Arbeitnehmer daher den Nettolohn auf Ihr Konto überwiesen.

Wer zahlt die Mehrwertsteuer an das Finanzamt?

Die Mehrwertsteuer zählt zu den sogenannten indirekten Steuern. Sie unterscheidet sich von den direkten Steuern, indem Steuerschuldner und Steuerträger nicht dieselbe Person sind. Das heißt, dass derjenige, der den Mehrwert eines Produktes schafft (Steuerschuldner), die Steuer an jemand anderes weitergibt, meist an den Käufer des Produkts (Steuerträger). Trotzdem ist der Steuerschuldner für die Entrichtung des Betrags an das Finanzamt verantwortlich. Das geschieht über die Einnahmen aus dem Verkauf. Weitere Beispiele für indirekte Steuern sind die Mineralölsteuer, die Tabaksteuer und die Stromsteuer.

Praxis

Wie wird die Mehrwertsteuer berechnet?

Die Berechnung der Mehrwertsteuer erfolgt grundsätzlich mittels Prozentrechnung. Bei der Mehrwertsteuerberechnung von brutto auf netto müssen Sie vier Werte handhaben:

[*] den Bruttobetrag (mit Steuern),
[*] den Nettobetrag (ohne Steuern),
[*] den Mehrwertsteuersatz von 7 oder 19 % (auch Umsatzsteuersatz genannt) und
[*] den Mehrwertsteuerbetrag, der auf den Nettobetrag aufgeschlagen wird (auch Umsatzsteuerbetrag genannt).

Wie Sie mit dem Bruttobetrag und dem Steuersatz den Nettobetrag ermitteln

Angenommen, der Bruttobetrag beträgt 30 Euro und der Steuersatz 19 %. Dann verwenden Sie die folgende Formel:

\text{Nettobetrag}=\frac{\text{Bruttobetrag}}{1+\text{ Mehrwertsteuersatz}}\\ \\   \text{Nettobetrag}=\frac{30,00\text{ Euro}}{1+\text{19 \%}}\\ \\   \text{Nettobetrag}=\frac{30,00\text{ Euro}}{1+0,19}\\ \\   \text{Nettobetrag}=\frac{30,00\text{ Euro}}{1,19}\\ \\   \text{Nettobetrag}=25,21\text{ Euro}

Der Nettobetrag beträgt also 25,21 Euro.

Der Mehrwertsteuersatz von 19 % wird in dieser Formel mit der Dezimalzahl 0,19 angegeben. Analog wäre der Wert 0,07 bei einem Mehrwertsteuersatz von 7 %. Das kommt so zustande: Bei der Prozentrechnung benötigen wir stets die eingrenzende Basis von 100 %, die ein Ganzes repräsentiert. Wir können daher statt 100 % auch einfach den Wert 1 verwenden. 19 % von 1 sind im Dezimalsystem der Wert 0,19. Diese Umrechnungen sollten Sie sehr gut beherrschen, denn damit fällt Ihnen fast jede Prozentrechnung um einiges leichter. Im Rechenweg bezeichnen wir den Wert auch als Faktor, weil wir mit ihm multiplizieren.

Wie Sie den Mehrwertsteuerbetrag berechnen

Hier eine Veranschaulichung, wie der Mehrwertsteuerbetrag durch mathematische Berechnungen mit den Werten Brutto- und Nettobetrag zustande kommt:

\text{Bruttobetrag}-\text{Nettobetrag}=\text{Mehrwertsteuerbetrag}\\ \\   \text{4,79 Euro}=\text{30,00 Euro}-\text{25,21 Euro}

Wie Sie den Bruttobetrag mit dem Nettobetrag und dem Mehrwertsteuersatz berechnen

In der folgenden Berechnung wird der Umrechnungsfaktor 1,19 für den Umsatzsteuersatz von 19 % genutzt. Sollen Zahlenwerte für den ermäßigten Steuersatz von 7 % berechnet werden, wird der Faktor 1,07 genutzt. Warum steht nun keine 0 mehr vor dem Komma, sondern eine 1? Die Antwort: Wir können mit der 1 vor dem Komma bestimmen, dass der Mehrwertsteuerbetrag direkt auf den Nettobetrag aufgeschlagen wird. Wir berechnen also den Bruttobetrag. Mit einer 0 vor dem Komma berechnen Sie ausschließlich den Mehrwertsteuerbetrag.

\text{Bruttobetrag}=\text{Nettobetrag}*(1+\text{ Mehrwertsteuersatz})\\ \\   20,00\text{ Euro}*(1+19\%)\\ \\   20,00 \text{ Euro}* (1+ 0,19)\\ \\   20,00 \text{ Euro}* 1,19 = 23,80 \text{ Euro}

Wie Sie den Mehrwertsteuerbetrag berechnen

Der Mehrwertsteuerbetrag können Sie auf zweierlei Arten berechnen. Wenn Brutto- und Nettobetrag bekannt sind, funktioniert es mit der folgenden Formel:

\text{Mehrwertsteuerbetrag}=\text{Bruttobetrag}-\text{Nettobetrag}\\ \\   \text{3,80 Euro}=\text{23,80 Euro}-\text{20,00 Euro}

Sind Nettobetrag und Mehrwertsteuersatz bekannt, verwenden Sie diese Formel:

\text{Mehrwertsteuerbetrag}=\text{Nettobetrag}\times\text{Mehrwersteuersatz}\\ \\   \text{3,80 Euro}=\text{20,00 Euro}\times\text{0,19}

Die Berechnung des Bruttowertes erfolgt dann einfach durch Addition von Nettowert und Mehrwertsteuerbetrag.

\text{Bruttobetrag}=\text{Nettobetrag}+\text{Mehrwertsteuerbetrag}   \\ \\   \text{23,80 Euro}=\text{20,00 Euro}+\text{3,80 Euro}

Der Umrechnungsfaktor 0,19 bzw. 1,19 wird für den Umsatzsteuersatz von 19 Prozent verwendet. Sollen Zahlenwerte für den ermäßigten Steuersatz von 7 Prozent berechnet werden, wird der Faktor 0,07 bzw. 1,07 genutzt.

Sie haben eine Frage, haben einen Fehler gefunden oder wollen Kritik äußern? Beschreiben Sie bitte Ihr Anliegen so genau als möglich und wir helfen Ihnen gerne weiter.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.