Der perfekte Fernseher: Zoll/Zentimeter, optimale Größe, Gerätevergleich und Sitzabstand

fernsehergroesseSie überlegen einen neuen Fernseher zu kaufen?  Oder wollen den optimalen Sitzabstand bestimmen? Dieser einfache Online-Rechner errechnet Ihnen die optimale Fernsehergröße. Und dieser Rechner rechnet Zoll in Zentimeter um – und umgekehrt. Zusätzlich finden Sie die verwendeten Formeln, praktische Hintergrundinformationen und Tipps für die Auswahl des perfekten Fernsehers.

Die richtige Fernsehergröße

Wie groß soll der Fernseher sein?

Im Handel werden die Größen der Bildschirme meist in der Bildschirmdiagonale angegeben. Dabei ist die Maßeinheit Zoll die am meisten verwendete Größe, manchmal werden jedoch auch die Zentimeterangaben beigefügt. Gemessen wird bei der Bildschirmdiagonale der Abstand zwischen den diagonal gegenüberliegenden Eckpunkten des Bildschirmes.

Achtung: Die Tricks der Verkäufer sind vielseitig. Gemessen wird nicht immer die tatsächlich sichtbare Bildschirmdiagonale, sondern gern auch die Gehäusediagonale. Das fällt bei Geräten mit schmalem Rahmen zunächst kaum auf, macht aber einen deutlichen Unterschied.

Bildschirmdiagonale bei Fernsehern

Nicht immer ist die Angabe der Bildschirmdiagonale zweckmäßig. Aussagekräftig ist dieses Maß nur dann, wenn ausschließlich Geräte einer Klasse mit dem gleichen Seitenverhältnis verglichen werden. Ein Bildschirm im Format 16:9 hat eben eine andere Wirkung als ein solcher mit einem anderen Seitenverhältnis. Dementsprechend bietet die Bildschirmdiagonale nur bedingt einen verwertbaren Anhaltspunkt für die optimale Größe des Fernsehers.

Früher waren große Fernseher teuer, meist saß man sehr nah dran. Doch das ist vorbei: Große Fernseher sind nicht mehr teuer und in Zeiten von 4K. Blu Ray und Streaming können Fernseher gar nicht mehr große genug sein.

Früher waren große Fernseher teuer, meist saß man daher sehr nah dran. Doch das ist vorbei: Große Fernseher sind nicht mehr teuer und in Zeiten von 4K. Blu Ray und Streaming können Fernseher gar nicht mehr groß genug sein.

Der Vorteil der Angabe der Bildschirmdiagonale liegt darin, dass hier die Fernsehergröße mit lediglich einem, einfach zu prüfendem, Maß und ohne umständliche Formel errechnet werden kann. Dennoch reicht die Angabe der Bildschirmdiagonale längst nicht aus, um ein gutes Fernsehen zu definieren.

Hier sind weitere Faktoren wie beispielsweise die Größe des Wohnzimmers, manchmal auch die Größe des Fernsehfaches und natürlich der mögliche Sitzabstand wichtige Maßstäbe. Die Bildauflösung spielt eine weitere wichtige Rolle. So sollten Bildschirme mit SD-Auflösung eher kleiner gewählt werden beziehungsweise muss die Distanz größer gewählt werden. Sonst werden einzelne Bildpixel sichtbar, die den TV-Genuss am Flachbildfernseher deutlich einschränken. In der HD-Auflösung besteht dieses qualitative Problem kaum, so dass auch größere Bildschirmdiagonalen bei geringerem Sitzabstand möglich werden.

Welche Rolle spielt der Sitzabstand für das Fernseherlebnis?

Es gibt einen klaren Trend hin zu immer größeren TVs. Da die Wohnungen jedoch nicht größer werden, sind Fernseher mit Ultra HD (UHD)-Auflösung eine interessante Alternative, und spielen auch bei unserer Produktplanung eine immer größere Rolle. Diese TVs bieten die Möglichkeit, Fernseher mit einer Bilddiagonale von 46 Zoll oder größer in nahezu jedem Raum zu integrieren. Der Sitzabstand im Vergleich zu einem Full HD-Gerät halbiert sich bei UHD-Fernsehern, so dass Nutzer großer TV-Geräte selbst in kleineren Räumen mit geringerem Sitzabstand zum Fernseher ein scharfes, detailreiches Bild sehen können.

Frank Eschholz, Product Manager Visual Solutions bei Toshiba Europe

Gut zu wissen ist, dass alle Bildschirme einer Klasse zunächst über die gleiche Anzahl von Bildpunkten verfügen. Je nach Auflösung in SD oder HD werden lediglich weniger oder mehr Pixel dargestellt, was unter Umständen im SD-Empfang zu einer scheinbar schlechteren Bildqualität bei kleinem Betrachtungsabstand beitragen kann.

Fernseher: Welche Auflösung und Bildqualität?

Die Größe des Bildschirmes allein gibt nur wenig Aufschluss, wie hoch letztlich die Bildqualität sein wird. Dafür sind andere Faktoren als die Größe des Bildschirmes allein zu berücksichtigen. Ausschlaggebend für die Qualität des Fernsehbildes ist immer auch die Qualität der Empfangsquelle. Je hochwertiger die Empfangsquelle, desto besser das Bild. So bieten beispielsweise Inhalte in HD und Blue-Ray-Disk bessere Auflösungen als SD-Fernsehen oder Videos auf Tape oder klassischen DVDs.

Je besser bei einem hochwertigen Fernseher die Signalquelle ist, desto größer kann auch der Bildschirm gewählt werden. Das gilt selbst bei kleinerem Sitzabstand beispielsweise in räumlich kleineren Wohnzimmern. Dann lohnt sich auch dort eine größere Fernseherdiagonale abhängig vom Bildformat.

Wer bevorzugt Sendungen und Filme im SD-Format schaut, muss sich entsprechend keinen hochwertigen HD-Fernseher kaufen. Der Trend geht jedoch verstärkt zur Auflösung in 4K, was auch bei kleinerem Sitzabstand sehr nahe an das eigentliche Kinoerlebnis herankommt. Der Fernsehabstand wird für die Bildqualität dann eher weniger wichtig.

Für 3-D Fernsehen bleibt auch der Blickwinkel eine wichtige Größe. Echter 3-D Genuss gelingt nur in einem Winkel um die 75 Grad. Sonst lohnt sich 3-D-Fernsehen kaum.

Inwiefern verändert der Sitzabstand die Qualität des Fernsehens?

Ein TV-Bild wird umso immersiver, je mehr „Fläche“ des Sehfeldes es einnimmt. Man sollte also möglichst nah sitzen. Man kann aber auch zu nah sitzen, nämlich dann, wenn man die maximale Auflösung überschreitet, man also die Pixelstruktur des TVs erkennen kann. Wenn man auch allerfeinste Details im Bild genauso scharf wahrnimmt, sobald man sich etwas weiter weg setzt, hat man zu nah gesessen.

Die reale Auflösung des Bildes ist der Winkel zwischen zwei gesendeten Bildpunkten. Es heißt, der Mensch kann in etwa eine Bogenminute differenzieren (bei 100% Sehstärke). Tests haben ergeben, dass der ideale Abstand bei Full-HD etwa der dreifachen Bildhöhe entspricht. Diese Tests wurden jedoch mit PC-generierten Schriften gemacht, videomaterial wird aber immer weichgezeichnet (gefiltert), damit sich keine Moirés zeigen. Wir empfehlen unseren Lesern bei einer Blu-ray und Full-HD-Bildschirm tatsächlich als Faustregel die dreifache Bildhöhe als Sitzabstand und haben das an uns selbst in vielen langen Tests nachvollzogen. Bei DVD sollte man wegen der geringeren Auflösung fast doppelt so weit weg sitzen, bei Analog-TV oder DVB-T noch weiter.

Tatsächlich ist das aber keine Frage der reinen Auflösung von Quelltechnologie und Bildschirm, sondern die reale Auflösung bewegt sich immer darunter. Sie kann die native Auflösung des Bildschirms und der Quelle nicht überschreiten, aber massiv unterschreiten. Und dann setzt man sich besser weiter weg.

Roland Seibt, stellv. Chefredakteur des „Video Homevision“-Magazins

Tipps für den Fernsehkauf im Laden

Das Phänomen ist bekannt: Ein ohnehin schon recht großer Fernseher wirkt in den eigenen vier Wänden gleich noch eine Nummer größer. Ursache dafür ist der fehlende Referenzwert auf den großen Verkaufsflächen. Im Handel wirkt daher ein Fernseher immer eine Nummer kleiner und so wird gern auch zum größeren Geräte gegriffen. Was den Handel freut, kann zu Hause zu Problemen mit dem Sitzabstand führen.

Auch Zuhause hat man sich jedoch schnell an den größeren Bildschirm gewöhnt. Wählt man hingegen den Bildschirm eine Nummer kleiner, erscheint der Fernseher zu Hause schon nach kurzer Zeit zu klein. Daher ist es bei HD-Fernsehern mit der guten Auflösung kein Problem, das Gerät eine Nummer größer als zunächst errechnet zu kaufen.

Dafür spricht auch, dass immer mehr Fernsehstationen und Kabelnetzbetreiber ihre Sendungen ohnehin in HD ausstrahlen, so dass auch ein etwas kleinerer Betrachtungsabstand kein Problem sein sollte.

Fernsehergrößen im Vergleich: Das passende Format

Ist von Gerätegrößen die Rede, muss zunächst auf das Bildschirmformat eingegangen werden. Dabei ist die Rede vom so genannten Seitenverhältnis, dass in Breite zu Höhe angegeben wird. Das alte Bildschirmformat betrug in der Regel 4:3. Nunmehr werden immer weniger Medien in diesem Format ausgestrahlt.

Durchgesetzt hat sich beim Flachbildschirm derzeit das 16:9 Format. Werden hier 4:3 Sendungen geschaut, entsteht an den seitlichen Bildrändern jeweils ein schwarzer Balken. Filme und Sendungen im 16:9 Format lassen sich auf einem 4:3 Gerät jedoch kaum vernünftig anschauen, da hier wesentliche Bildbestandteile fehlen und das Bild nur noch wie ein Ausschnitt wirkt. Wer also einen neuen Fernseher kauft, sollte sich daher definitiv für das Bildformat 16:9 entscheiden.

Ein Spezialformat für echtes Breitbildfernsehen ist 21:9, auch als Kinoformat bezeichnet. Diese Geräte eignen sich allerdings nur für ein echtes Heimkino mit entsprechenden 21:9 Inhalten. Bei Sendungen im 16:9-Format wird entweder das Bild verzerrt oder es werden links und rechts schwarze Balken eingeblendet.

Fernseher kaufen: Was beachten?

Für Viele ist die reine Größe, neben dem attraktiven Preis, das wichtigste Maß für die Kaufentscheidung. Ob das dann immer die richtige Entscheidung ist, hängt von den Bedingungen vor Ort ab. Wie bereits erwähnt ist der Sitzabstand passend zur Bildschirmdiagonale in Zoll oder Zentimetern der wichtigste Maßstab für ein gutes Fernseh-Erlebnis. Daher ist die beste Entscheidung die, welche sich am möglichen Sitzabstand im Verhältnis zur bevorzugten Bildschirmgröße orientiert. Zu kleine Fernseher machen genauso wenig Spaß wie deutlich zu große Bildschirme.

Wie groß sollten Fernseher sein?

Für uns und unsere Leser sind 55“-Geräte nicht mehr groß, sondern der Standard. Bedenkt man, dass je nach Qualität der optimale Sehabstand nur knapp über zwei Metern liegt passen sie sehr gut in kleine Räume. Näher sitzt kaum jemand in seinem Wohnzimmer. Bei einer perfekten Quelle in Ultra-HD halbiert sich der Abstand auf knapp über einen Meter!!! Für normale Wohnzimmer würden sich also theoretisch 65-Zöller oder noch weitaus größere Geräte (Beamer-Leinwand) anbieten – vorausgesetzt man schaut HDTV in perfekter Qualität, besser noch Blu-ray-Filme. Die Erfahrung zeigt: ein TV kann nicht groß genug sein. Die häufigste Begrenzung ist das Wohndesign, sprich die Ehefrau.

Roland Seibt, stellv. Chefredakteur des „Video Homevision“-Magazins

Fernsehergröße umrechnen: Zoll in Zentimeter

Wieviel cm sind eigentlich ein Zoll?

Bei der Angabe der Bildschirmgrößen als Bildschirmdiagonale hat sich die amerikanische Einheit Zoll durchgesetzt. Oftmals, aber nicht immer, wird die Größenangabe auch durch eine Angabe in Zentimeter ergänzt. Beide Maßeinheiten sind gebräuchlich, unterschieden sich jedoch voneinander.

Soll ein neuer Fernseher angeschafft werden, muss die Zollangabe in Zentimeter umgerechnet werden, um einen Eindruck davon zu erhalten, wie groß die Bildschirmdiagonale und damit letztlich auch das Bild wirklich ist. Zunächst ist es hier sinnvoll, den für den neuen Fernseher zur Verfügung stehenden Platz auszumessen. Mit diesen Zahlen bewaffnet und dem errechneten optimalen Betrachtungsabstand lässt sich dann gut ein passend großer Fernseher kaufen.

Die Umrechnung Zoll in Zentimeter erfolgt nach der Formel: 1 Zoll = 2,54 Zentimeter

Zoll und Zentimeter im Vergleich

Ein Zoll entspricht also genau 2,54 Zentimetern. Im Gegensatz dazu entspricht 1 Zentimeter in etwa 0,4 Zoll. Hier unterscheidet sich die Längeneinheit vom amerikanischen System zum metrischen System in Europa. Eine entsprechende Umrechnung ist sinnvoll. Die Angaben der Bildschirmdiagonale in Zoll fallen also immer kleiner aus, als die Angaben zum selben Bildschirm in Zentimetern.

Ein Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 81 Zentimetern wird also in der Zollangabe mit 32 Zoll angegeben sein. Dabei handelt es sich meist um Näherungswerte, um unnötige Kommastellen zu vermeiden. Wer sich die 2,54 als Umrechnungsfaktor nicht merken kann, darf sich gern 2,5 einprägen.

Bedeutung von Zoll in der Technik

Während die reine Umrechnung von Zoll in Zentimeter auf dem Faktor 2,54 beruht, weichen einige standardisierte technische Größen vom reinen Umrechnungsfaktor ab.

Hier einige Beispiele:

Tonträger

Bei Vinyl-Schallplatten gilt:

  • Single, 7″, umgerechnet 17,78 cm, tatsächliche Größe 18,5 cm
  • LP, 12″, umgerechnet 305 mm, tatsächliche Größe 300 mm

Bildschirme

  • 15 Zoll entspricht 381 mm, in der Praxis meist 40 cm (Notebook)
  • 19 Zoll = 482,6 mm, Bildschirm jedoch 50 cm Bildschirmdiagonale (Computer)
  • 40″ Bildschirmdiagonale beim Fernseher entspricht 101,6 cm, das Gerät bietet eine Bildschirmdiagonale von 102 Zentimetern.

Solche Abweichungen sind üblich und spiegeln technische Standards wider. Größenangaben in Zoll werden auch für Reifen und Räder, für Durchmesser von Rohren, die Länge von Lenkervorbauten und für viel andere technische Größen verwendet. Abweichungen im Millimeterbereich sind hier bei der Harmonisierung von amerikanischen System in Zoll und dem europäischen metrischen System durchaus üblich.

Alle Formeln im Überblick

Alle Formeln und Rechenwege der obigen Rechner finden Sie hier:

» Alle Formeln anzeigen

Welche Fernsehgröße ist richtig?

Mit dieser Formel kann die optimale Größe eines Fernsehers ermittelt werden:

  \text{optimale Fernsehergroe\ss{}e in cm}=\frac{\text{Abstand vom Fernseher in cm}}{\text{spezifischer Faktor}}

Um die optimale Fernsehergröße zu berechen wird der Abstand vom TV-Gerät durch einen spezifischen Faktor geteilt. Dieser Faktor variiert, je nachdem, in welcher Bildqualität üblicherweise geschaut wird. So beträgt er bei SD-Qualität 3,5 bei HD-Qualität 2 und bei der aktuell besten Auflösung 4K ungefähr 1,5.

  \text{optimale Fernsehergroe\ss{}e in Zoll}=\\ \\   \text{optimale Fernsehergroe\ss{}e in cm}\times\text{0,3937}

Möchte man das Ergebnis lieber in Zoll angegeben haben, wird der Zentimeterwert mit 0,3937 multipliziert.

Formeln für Fernsehergrößen vergleichen

Wer sich schon immer gefragt hat, wo man den Satz des Pythagoras (zur Info: a² + b² = c²) im echten Leben braucht, wird gleich positiv überrascht sein. Für alle gilt: Mit folgenden Formeln lassen sich zwei Fernseher anhand ihrer Größe vergleichen. Es geht allerdings immer um den Bildschirm an sich – wie breit ein eventueller Rahmen ist, wird nicht berücksichtigt.

  \text{Bilddiagonale in cm}=\frac{\text{Bilddiagonale in Zoll}}{\text{0,3937}}

Wenn die Angabe der Bilddiagonale in Zoll erfolgt, wird diese zunächst in Zentimeter umgerechnet. Das erfolgt mittels Division durch 0,3937. Mithilfe dieser Bilddiagonale lassen sich sowohl Breite als auch Höhe des Fernsehers ermitteln. Dazu benötigt man jedoch noch spezifische Faktoren für die Breite, bzw. Höhe, die je nach Format des Fernsehers verschieden sind.

Diese Faktoren werden für das 4:3-Format folgendermaßen berechnet:

\text{Faktor fuer Breite:}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{(Breite)}^2+\text{(Hoehe)}^2}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{25}}\\ \\   \text{Diagonale}=\text{5}\\ \\   \text{Faktor Breite}=\frac{\text{Breite}}{\text{Diagonale}}\\ \\   \text{Faktor Breite}=\frac{\text{4}}{\text{5}}\\ \\   \text{Faktor Breite}=\text{0,8}
\text{Faktor fuer Hoehe:}\\ \\   \text{Diagonale}=\text{5}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}=\frac{\text{Hoehe}}{\text{Diagonale}}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}=\frac{\text{3}}{\text{5}}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}=\text{0,6}

Für das 16:9-Format errechnen sich die Faktoren wie folgt:

\text{Faktor fuer Breite:}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{(Breite)}^2+\text{(Hoehe)}^2}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{256+81}}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{337}}\\ \\   \text{Diagonale}\approx\text{18,36}\\ \\   \text{Faktor Breite}=\frac{\text{Breite}}{\text{Diagonale}}\\ \\   \text{Faktor Breite}=\frac{\text{16}}{\text{18,36}}\\ \\   \text{Faktor Breite}\approx\text{0,87}
\text{Faktor fuer Hoehe:}\\ \\   \text{Diagonale}\approx\text{18,36}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}=\frac{\text{Hoehe}}{\text{Diagonale}}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}=\frac{\text{9}}{\text{18,36}}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}\approx\text{0,49}

Fürs 16:10-Format ergeben sich die Faktoren so:

\text{Faktor fuer Breite:}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{(Breite)}^2+\text{(Hoehe)}^2}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{256+100}}\\ \\   \text{Diagonale}=\sqrt{\text{356}}\\ \\   \text{Diagonale}\approx\text{18,87}\\ \\   \text{Faktor Breite}=\frac{\text{Breite}}{\text{Diagonale}}\\ \\   \text{Faktor Breite}=\frac{\text{16}}{\text{18,87}}\\ \\   \text{Faktor Breite}\approx\text{0,85}
\text{Faktor fuer Hoehe:}\\ \\   \text{Diagonale}\approx\text{18,87}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}=\frac{\text{Hoehe}}{\text{Diagonale}}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}=\frac{\text{10}}{\text{18,87}}\\ \\   \text{Faktor Hoehe}\approx\text{0,53}

Hat man diese Faktoren herausgefunden, kann aus der gegebenen Bildschirmdiagonalen die Breite bzw. Höhe des Fernsehers berechnet werden.

Für 4:3 so:

\text{Breite:}\\ \\   \text{Breite}=\text{Faktor Breite}\times\text{Diagonale}\\ \\   \text{Breite}=\text{0,8}\times\text{Diagonale}
\text{Hoehe:}\\ \\   \text{Hoehe}=\text{Faktor Hoehe}\times\text{Diagonale}\\ \\   \text{Hoehe}=\text{0,6}\times\text{Diagonale}

Bei 16:9-Formaten gilt folgendes:

\text{Breite:}\\ \\   \text{Breite}=\text{Faktor Breite}\times\text{Diagonale}\\ \\   \text{Breite}=\text{0,87}\times\text{Diagonale}
\text{Hoehe:}\\ \\   \text{Hoehe}=\text{Faktor Hoehe}\times\text{Diagonale}\\ \\   \text{Hoehe}=\text{0,49}\times\text{Diagonale}

Die Maße von 16:10-Fernsehern berechnen sich so:

\text{Breite:}\\ \\   \text{Breite}=\text{Faktor Breite}\times\text{Diagonale}\\ \\   \text{Breite}=\text{0,85}\times\text{Diagonale}
\text{Hoehe:}\\ \\   \text{Hoehe}=\text{Faktor Hoehe}\times\text{Diagonale}\\ \\   \text{Hoehe}=\text{0,53}\times\text{Diagonale}

Hat man die Höhen und Breiten der verschiedenen Fernseher ermittelt, lassen sich die Unterschiede ganz einfach berechnen.

  \text{Unterschied Hoehe}=\text{hoehere Hoehe}-\text{niedrigere Hoehe}

Um die Bildfläche zu vergleichen hilft es folgende Formeln zu verwenden.

  \text{Bildflaeche}=\text{Breite}\times\text{Hoehe}

Zuerst wird die Bildfläche jedes Fernsehers ermittelt, indem die Breite mit der Höhe mal genommen wird.

  \text{Unterschied der Bildflaechen}=\\ \\   \frac{\text{(groe\ss{}ere Bildflaeche}-\text{kleinere Bildflaeche)}}{\text{kleinere Bildflaeche}}\times\text{100 }\%

Der prozentuale Unterschied, also um wie viel Prozent der größere Fernseher denn nun größer ist, berechnet sich indem die Differenz der Bildflächen durch die kleinere Bildfläche geteilt und mit 100 % mal genommen wird.

Analog berechnet sich der Preisunterschied in Prozent dadurch dass der Preisunterschied durch den Preis des günstigeren Fernsehers geteilt wird und mit 100 % multipliziert wird.

Formeln für Fernsehergröße umrechnen: Zoll in Zentimeter

\text{Bilddiagonale in cm}=\frac{\text{Bilddiagonale in Zoll}}{\text{0,3937}}

Zoll rechnet man in Zentimeter um, indem die Zentimeterangabe durch 0,3937 geteilt wird.

\text{Bilddiagonale in Zoll}=\text{Bilddiagonale in Zoll}\times\text{0,3937}

Zentimeter in Zoll wiederum wird durch Multiplikation der Zollangabe mit 0,3937 umgerechnet.