🥇 Rabatt berechnen: Ersparnis in Euro & Prozent – Online-Rechner

Rabattrechner für Kunden und Händler: Ganz einfach den Rabatt berechnen. So wirkt sich ein Rabatt auf den Preis aus. Mit vielen Hintergrund-Infos, Tipps und Formeln und den Unterschied zwischen Rabatt und Skonto.

Rabatt berechnen

Sie sind gut im Handeln und Feilschen? Super! Doch wie viel Geld haben Sie tatsächlich gespart, wenn Sie beispielsweise 20% Rabatt auf einen Artikel ausgehandelt haben? Zudem können Sie berechnen, wie vielen Prozent ein Rabatt in Höhe von 10 Euro oder einem beliebigen anderen Betrag entspricht. Oder rechnen Sie nach, ob ein Rabatt richtig gewährt wurde. Und finden Sie so heraus, ob sich Angebote wie Preisreduzierungen, Black Friday oder Cyber Monday für Sie lohnen.

Rabatt Rückwärts-Rechner

Mit diesem Rechner können Rabatte rückwärts gerechnet werden. Sie können damit also ausrechnen, wie hoch der ursprüngliche Preis vor der Reduzierung war (Preis vor Rabatt in Euro oder Prozent berechnen). Sie können damit zum Beispiel überprüfen, ob der Händler Ihnen die Wahrheit sagt. Oder Sie können überprüfen, wie viele Prozent ein Euro-Wert entspricht (zum Beispiel wenn Sie einen Euro-Gutschein mit einem festen Betrag haben, der vom Verkaufspreis abgezogen wird).

Rabatt Rechner – Wie hoch ist der Rabatt in Prozent?

Mit diesem Rechner kann man berechnen, wie vielen Prozent der Rabatt entsprach. Dazu gibt man den Preis vor Rabatt und den Preis nach Rabatt in Euro ein und erhält dann die prozentuale Veränderung.

 

Darauf sollte man als Kunde bei Rabatten achten:

Schreiben Sie einen Einkaufszettel

Cyber Week? WSV oder Sonderrabattschlacht? Ohne Einkaufszettel geht nichts. Denn Sie verlieren angesichts der zahlreichen Angebote garantiert den Überblick. Der Einkaufszettel wird Sie daran erinnern, was Sie kaufen wollen. Er wird Sie davor bewahren, zu viel Geld auszugeben und Sachen zu erwerben, die Sie gar nicht wollten.

Machen Sie einen Einkaufsbummel durch die Stadt

Warum nur Internet? Sie finden auch in der Stadt das ein oder andere Schnäppchen. Denn der lokale Fachhandel weiß natürlich ganz genau, wie er den Black Friday nutzen kann. Großstädte, allen voran Berlin, Frankfurt, Hamburg, München und Köln laden am mit Rabatten und einem interessanten Begleitprogramm ein. Shopping? Das sind Events!

Hinterfragen Sie die Rabatte und vergleichen Sie die Preise

Natürlich sieht das toll aus, wenn der Händler mit Rabatten von 60 %, 75 % oder gar 80 % wirbt. Oder wenn Sie online ein Smartphone für 300 Euro weniger als den üblichen Preis finden. Aber vertrauen Sie bitte nicht blind auf diese Angebote. Oft sind sie geschummelt, denn kein Händler kann viel verschenken. Vergleichen Sie die Preise. Denn wenn der Rabatt auf den Neupreis des Smartphones oder die UVP (unverbindlichen Verkaufspreis) gegeben wird und nicht auf den aktuellen Marktpreis, sparen Sie gar nicht mehr so viel. Den aktuellen Marktpreis können Sie schnell im Internet bei Preisvergleichen ermitteln.

Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

Leichter gesagt als getan: Black Friday gibt es nur einmal im Jahr. Trotzdem sollten Sie grelle Werbeschilder, hohe Rabatte und die üblichen Countdown-Zähler einfach ignorieren. Denn die wollen nur eines: Sie kirre machen. Damit Sie in einen besinnungslosen Kaufrausch verfallen. Klappt? Natürlich klappt das! Deshalb werden Hinweise wie „Nur solange der Vorrat reicht“ ja auch überall gegeben. Vergleichen Sie lieber die Preise und sehen Sie sich die Angebote ganz genau an. Oft hat der nächste Händler genau das gleiche oder sogar noch ein besseres Angebot.

Erkennen Sie Sondermodelle

Wenn etwas unverschämt billig ist, ist es auch am Black Friday mit Vorsicht zu genießen. Schauen Sie sich in den großen Elektronikmärkten genau an, was Sie erwerben wollen. Denn viele Hersteller produzieren Sondermodelle, die nur in diesen Ketten so erhältlich sind. Diese Modelle sehen aus wie das, was Sie aus der einschlägigen Werbung kennen, haben aber oft ein paar Funktionen weniger oder sind anderweitig in der Leistung beschnitten. Deshalb ja auch der niedrigere Preis. Sie können das entlarven, wenn Sie auf das Typenschild/Seriennummern achten.

Achten Sie auf versteckte Kosten

Sie finden den Händler vertrauenswürdig, das Produkt toll und den Preis überzeugend? Dann sollten Sie trotzdem noch nicht den Kaufvertrag unterschreiben. Denn erst einmal brauchen Sie Informationen über Lieferkosten, Widerrufsregeln und andere Feinheiten. Manchmal sind versteckte Kosten da, wie beispielsweise für die lieferende Spedition, die das Angebot plötzlich sehr viel teurer machen. Ersparen Sie sich den Ärger und erfragen Sie alle Vertragsbedingungen vor dem Kauf.

Können Verbraucher überhaupt viel sparen?

Ein klares „Ja“. Aber glauben Sie nicht an die von den Händlern versprochenen „Bis zu 70 %“. Denn das ist nicht richtig. Selbst am Black Friday fallen die Ersparnisse deutlich geringer aus. Verbraucherportale haben errechnet, dass in den letzten fünf Jahren die Ersparnis bei jeweils rund 30 % lagen. Das ist immer noch recht ordentlich, aber von den versprochenen 70 % eben doch ein ganzes Stück entfernt.

Bei was sollten Sie in der Cyber Week auf jeden Fall zuschlagen?

Bei Software kommen Sie auf Ersparnisse von bis zu 70 %, bei Reisebuchungen auf 40 %. Das sind die größten Sparpotentiale. Bei Lebensmitteln, Filmen, Musik, Spielen, Möbeln und Dekoartikel waren im Schnitt um 40 % billiger am Black Friday. Auch Kosmetika und Parfüm war reduziert, und zwar um durchschnittlich 37 %. Bei Mode waren es nur noch 35 %, bei Sportartikeln „nur“ noch 30 %. Die kleinste Ersparnis ergab sich mit 25 % bei Spielzeug und Elektronikartikeln. Da Weihnachten knapp darauf folgt, verwundert das nicht.

Wie funktioniert das mit den Rabatten und dem Kaufrausch?

Generell braucht das Gehirn einen sogenannten Weckreiz. Es muss aufmerksam gemacht werden. Denn gleichförmige Informationen langweilen es. Sehen Sie als Kunde oder Kundin also immer nur die gleichen Preise und die gleichen Werbeanzeigen, schalten Sie einfach ab.

Aktionen wie der Black Friday lösen Adrenalinschübe aus, denn das ist spannend, da passiert etwas. Je greller und bunter die Werbeanzeigen, je knapper der Countdown, desto mehr Action. Ihr Gehirn schüttet Botenstoffe aus, die Sie nach den Angeboten gieren lassen wie einen Abhängigen nach seinen Drogen. Und das ist wörtlich zu verstehen: Die Chemie ist tatsächlich dieselbe.

Wenn Sie jetzt wirklich kaufen, lösen Sie damit eine Dopaminwelle aus, wie sie Marathonläufer an der Ziellinie erleben oder Boxer beim Sieg durch k. o.. Ihr Gehirn lernt: Mit Rabatt kaufen ist geil! Das kann tatsächlich wie eine Sucht wirken. Und wie bei einer echten Abhängigkeit überlegen Sie gar nicht mehr, ob Sie die angepriesenen Gegenstände wirklich benötigen. Sie kaufen einfach.

Rabatt-Formeln und Rechenweg

Die Rabattformel ist Teil der Prozentrechnung. Wie man man den rabattierten Preis sowie die Ersparnis berechnet, zeigen die folgenden Formeln:

  \text{Endpreis}=\text{Ausgangspreis}-(\text{Ausgangspreis}\times\frac{\text{Rabatt in }\%}{\text{100 }\%})

Um den Endbetrag zu ermitteln, wird vom Ausgangspreis (in diesem Fall mit Mehrwertsteuer) das Produkt von Ausgangspreis und Rabattsatz abgezogen.

  \text{Ersparnis}=\text{Ausgangspreis}-\text{Endpreis}

Die Ersparnis ergibt sich dann, indem man vom Ausgangspreis den rabattierten Preis abzieht.

Rabatt-Rechner für Händler

Ihr Kunde fragt, ob er 20 % Rabatt haben kann und Sie fragen sich: Kann ich mir das überhaupt leisten? Berechnen Sie, wie sich Rabatte und Skonti auf die Marge auswirken – und wo Ihre Schmerzgrenze liegt. Wer es ganz genau wissen will: Ein allgemeiner Rechner für die Marge und Handelsspanne findet sich hier. Und der Handelskalkulations-Rechner lässt Rabatte und Skonti gleich in die Kalkulation einfließen.

Verlust bei Rabatt berechnen

Was ist Rabatt?

Unter Rabatt versteht man einen Nachlass vom Listenpreis bzw. Nettoverkaufspreis, den ein Unternehmer seinem Kunden gewährt. Listenpreise sind für Endkunden üblicherweise inklusive Mehrwertsteuer, für den Einzel- und Großhandel ohne Umsatzsteuer. Seit der Abschaffung des Rabattgesetzes im Jahr 2001 können Kunden aushandeln, welchen Preis sie zahlen. Für Unternehmer macht es daher Sinn, zu wissen, wie viel Rabatt sie geben können, bzw wann sie aus dem Feilschen aussteigen müssen.

rabatt

Was ist Skonto?

Skonto ist eine Sonderform des Rabatts. Eine andere Bezeichnung ist Barzahlungsnachlass. Dieser Begriff macht deutlicher worum es sich handelt: Der Verkäufer gewährt dem Käufer einen Nachlass für eine Barzahlung oder wenn innerhalb eines bestimmten Zeitraums bezahlt wird. Übliche Skontosätze sind 2 – 3 Prozent. Bezugsgröße ist normalerweise der Bruttorechnungsbetrag. Das ist der Verkaufspreis inklusive Mehrwertsteuer. Allerdings macht es keinen Unterschied, ob man das Skonto auf den Nettorechnungsbetrag oder Bruttorechnungsbetrag bezieht. Der zu zahlende Betrag bleibt für den Kunden gleich.

Auf Rechnungsdokumenten wird das wie folgt kommuniziert: „Zahlbar innerhalb von 14 Tagen mit 3% Skonto. 30 Tage rein netto.“

Zahlt ein Kunde nun innerhalb von zwei Wochen verringert sich der Betrag um 3 %. Wird hingegen nach Verstreichen dieser Frist gezahlt, ist der ganze ausgewiesene Rechnungsbetrag fällig. Viele Informationen und ein Skonto-Rechner finden sich hier.

Formeln: Rabatt und Skonto

Die Berechnung erfolgt relativ simpel mittels der Grundrechenarten und Prozentrechnung. Jedoch ist die Reihenfolge der Berechnung von Rabatt- und Skontobeträgen streng festgelegt.

 \text{Zahlungsbetrag}=\text{Listenpreis}-\text{Rabatt}+\text{Mehrwertsteuer}-\text{Skonto}

Nur wenn der Verkaufspreis/Listenpreis in brutto angegeben wird, wird dieser auf netto zurückgerechnet. Von diesem Listenpreis wird der Rabatt abgezogen. Das Ergebnis ist der Nettorechnungsbetrag. Auf diesen wird dann die Mehrwertsteuer aufgerechnet. Je nach Ware bzw. Dienstleistung 7 oder 19 Prozent. Das Resultat ist der Bruttorechnungsbetrag. Zieht man von diesem dann den Skontobetrag ab, erhält man den tatsächlichen Zahlungsbetrag. Das ist der Preis, den der Kunde am Ende des Tages bezahlen muss.

 \text{urspruengliche Marge}=\text{Listenpreis netto}-\text{Einkaufspreis}

Die Marge ohne jegliche Rabatte oder Skonti errechnet sich aus Listenpreis netto minus dem Einkaufspreis/Einstandspreis.

 \text{neue Marge}=\text{Zahlungsbetrag netto}-\text{Einkaufspreis}

Sind Rabatte und/oder Skonto gewährt worden ergibt sich die neue Marge, indem man den Einkaufspreis vom Zahlungsbetrag netto abzieht.

 \text{Prozentuale Abnahme der Marge}=\\ \\   \frac{\text{(urspruengliche Marge}-\text{neue Marge)}}{\text{alte Marge}}\times\text{100 }\%

Wie sich Rabatt und Skonto nun auf die Marge ausgewirkt haben, lässt sich dadurch ermitteln, dass man den Unterschied von alter und neuer Marge durch die alte Marge teilt und mal 100 % nimmt. Das Ergebnis ist die Abnahme der Marge. Diese Abnahme ist oft um ein Vielfaches höher als die gewährten Rabatt- und Skontosätze.