Schritte in Meter umrechnen: Wie viele Meter legen Sie am Tag zurück?

Wie viele Meter genau laufen Sie täglich? Wie viele Schritte muss man für einen Kilometer laufen? Mit dem Meter-Schritt-Umrechner finden Sie es heraus! Zudem finden Sie viele einfache Tipps, wie Sie mehr Bewegung ganz einfach in Ihren Alltag integrieren können.

Umrechnen: Schritte in Meter

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Nach dem Essen sollst du ruh’n oder 1.000 Schritte tun. Nein, Experten sagen 10.000!

Nun ja, es muss nicht gerade nach dem Essen sein, aber täglich 10.000 Schritte, also zwischen sechs und acht Kilometer pro Tag zu gehen, das raten Gesundheitsexperten. Die Vorteile des Gehens lassen sich gar nicht alle aufzählen. Ein paar davon sollen hier genannt sein: Mitmenschen und Umwelt werden entlastet, denn wir produzieren keinen Lärm und keine Abgase, wenn wir gehen.

Für die Prävention vieler Zivilisationskrankheiten ist Bewegung zu Fuß Gold wert: Herz-Kreislauferkrankungen, Rückenschmerzen aufgrund häufigen Sitzens, Allergien, Krebs oder Depressionen werden vermieden oder gelindert.

Unser Körper ist auf Bewegung ausgelegt. „Alle unsere Körpersysteme, sei es das Herz-Kreislauf-System, der Stoffwechsel oder auch das Muskel-Skelett-System bedürfen körperlicher Aktivität, um gesund zu bleiben und zu funktionieren. Ohne körperliche Aktivität geht es nicht“, so Dr. Birgit Sperlich, Institut für Sportwissenschaft, Julius-Maximilian-Universität Würzburg





Wie schaffe ich es, mich mehr zu bewegen?

Ein kleiner Ratgeber mit Ideen, wie man sich im Alltag und im Beruf/Büro mehr bewegt.

  1. Immer die Treppe nehmen. Zuhause, am Arbeitsplatz und unterwegs kannst Du Deine Bewegung problemlos steigern. Statt Lift oder Rolltreppe zu nehmen entscheidest Du Dich einfach konsequent für das Treppensteigen. Damit integrierst Du eine große Anzahl an zusätzlichen Schritten in Deinen Lebensalltag. Nebenbei trainierst Du dabei die Muskulatur am Gesäß und an den Oberschenkeln.
  2. Zum Supermarkt gehen. Die Schrittanzahl lässt sich auch durch Einkaufen zu Fuß einfach erhöhen. Durch tägliches Gehen zum Supermarkt hält sich das Gewicht der Einkäufe immer im Rahmen.
  3. Besorgungen zu Fuß erledigen. Neben Einkäufen bieten sich auch alltägliche Termine zur Steigerung des individuellen „Schrittkontos“ an. Ein Arztbesuch, der Gang zu Post, Apotheke oder Freunden kann oft problemlos zu Fuß erledigt werden.
  4. Auto stehen lassen. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel steigert die tägliche Anzahl an Schritten erheblich. Jeder Gang zur nächsten Haltestelle bedeutet hunderte Schritte zusätzlich. Lassen Sie das Auto daher öfter stehen. Das tut nicht nur Ihnen gut, sondern auch der Umwelt.
  5. Öfter mal eine Station weniger fahren. Wer die Öffis nutzt, kann noch mehr für sich tun. Einfach eine oder zwei Stationen früher aussteigen und den Rest der Strecke zu Fuß gehen. Nach der Arbeit ist das zusätzliche Gehen eine effektive Maßnahme zum Stressabbau. Am Morgen steigst Du eine Station später in den Bus oder die Tram ein. Damit startest Du jeden Tag mit Elan und gesunder Bewegung.
  6. Spaziergänge einbauen. Wochenende, freie Tage oder warme Abende im Frühling und Sommer sind wie geschaffen für Spaziergänge. Die zusätzliche Bewegung und frische Luft wirken sich nachhaltig positiv auf die Gesundheit aus. In der warmen Jahreszeit beflügelt auch ein Spaziergang am frühen Morgen und macht fit für den Tag.
  7. Mit Arbeitskollegen persönlich sprechen. Im Büro ist der Kontakt zwischen Arbeitskollegen per E-Mail, Messenger, Chat, Videotelko und Telefon heute gang und gäbe. Dies fördert einen unpersönlichen Umgang und einen ungesunden Lebensstil. Stehen Sie öfter auf und besuchen Sie andere Kollegen an deren Arbeitsplatz. Dies ist eine unkomplizierte und hocheffektive Maßnahme zur Erhöhung der täglichen Schrittanzahl. Ganz nebenbei stärken Sie dadurch den persönlichen Kontakt und fördern den Zusammenhalt im Team.
  8. In Arbeitspausen aktiv werden. Nutze Sie Mittagspause für einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft. In zehn Minuten kann man bis zu 800 Schritten absolvieren. Mit aktiver Bewegung in den Pausen verbessern Sie Ihre Gesundheit und gewinnen ganz nebenbei auch ein wenig mentalen Abstand zur Arbeit.
  9. Auch zuhause unterwegs. Verabschieden Sie sich mal ganz bewusst von Couchpotato-Dasein. Bleiben Sie beim Netflixen, Fernsehen, Musikhören oder Telefonieren nicht immer auf dem Sofa sitzen. Wer nebenher läuft, kommt Schritt für Schritt seinem Ziel näher.

Fuß, Schritt, Schuh, Laufen

Wichtig für ausgedehnte Spaziergänge, Walking oder Joggen ist das richtige Schuhwerk. Die Schuhe sollten den Fuß gut stützen, eine optimale Dämpfung und vor allem die richtige Schuhgröße aufweisen.

10.000 Schritte am Tag – nur ein Marketing-Gag?

Täglich 10.000 Schritte zu gehen gilt als effektive Maßnahme für den Erhalt der allgemeinen Gesundheit. Diese Empfehlung wurde im Jahr 1964 im Rahmen der Olympischen Spiele in Tokio erstmals formuliert.

Sie geht auf die damalige Markteinführung eines Schrittzählers namens „Man-po-kei“ zurück. Dieser japanische Begriff setzt sich aus den Wörtern „man“ für die Zahl 10.000, „po“ für „Schritt“ sowie „kei“ für Maß“ zusammen.

Heute spricht sich auch die WHO für das Gehen von 10.000 Schritten pro Tag aus. Denn Gehen reduziert das Risiko für Übergewicht, Diabetes, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Allerdings erreichen die meisten berufstätigen Menschen gerade einmal 3000 bis 4000 Schritte pro Tag.

Allerdings vermutet der in Harvard tätige Anthropologie-Professor und Japanologe Theodore Bestor dahinter eine intelligente Marketing-Strategie aus den Sechzigerjahren. In einem Interview mit dem New York Magazine weist er auf die Bedeutung des Wortes „man“ hin. Die damals eingeführte Schritt-Marke von 10.000 ist seiner Meinung nach auf den einprägsamen Klang des Gerätenamens zurückzuführen. Der gesundheitliche Hintergrund dieser Empfehlung spielte nach Prof. Bestor ursprünglich eine eher untergeordnete Rolle.

Sport Fitness Puls

Es muss nicht immer Joggen sein, das Sehnen und Gelenke belastet. Gehen Sie sich einfach gesund! Sie steigern auf einfache Weise Ihre Leistungsfähigkeit und Fitness und sparen zudem Geld so oft das Auto in der Garage bleibt.

Wie steht es um den Schritt heute?

Das Gehen als Fortbewegungsart wird immer seltener. Die Motorisierung, Computerarbeitsplätze womöglich noch im Homeoffice, der Fernseher, der Versandhandel und viele weitere moderne Errungenschaften haben uns zu Bewegungsmuffeln gemacht.

„Eigene Untersuchungen haben ergeben, dass die Probanden durchschnittlich 6.500 Schritte pro Tag gingen, allerdings kann man davon ausgehen, dass der Bundesdurchschnitt sehr viel niedriger liegt“, erläutert die Sportwissenschaftlerin Dr. Birgit Sperlich vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Würzburg.

Experten raten 10.000 Schritte am Tag zu gehen. Wie kann man eine höhere Schrittzahl in den Alltag einbauen?

Dies ist ganz individuell verschieden und jeder muss sich seine Ideallösung, die zu seinem Alltag passt suchen. Allerdings macht es Sinn Alltagsaufgaben körperlich aktiv zu gestalten, indem man zum Beispiel für den Transport das Auto häufiger stehen lässt und häufiger zu Fuß geht, Fahrrad fährt oder den ÖPNV nutzt. Mittagspausen mit einem kurzen Spaziergang zu kombinieren oder vielleicht Telefonate während eines Spaziergangs führen. Und natürlich nutzen auch kleine Veränderungen wie die Treppe anstatt des Fahrstuhls oder der Rolltreppe zu nehmen, das Auto etwas weiter weg zu parken etc. Wichtig ist allerdings auch, darauf zu achten, dass manche Bewegungseinheiten mind. 10 Minuten oder länger andauern – hier zeigt sich der größte gesundheitliche Benefit. Optimalerweise sollte man 3 x 10 Minuten Umfänge von körperlicher Aktivität am Tag oder auch 1 x 30 Minuten oder 2 x 15 Minuten etc. haben – so erreicht man die allgemeinen Aktivitätsempfehlungen (World Health Organization, 2010).

Dr. Birgit Sperlich, Institut für Sportwissenschaft, Julius-Maximilian-Universität Würzburg

Schrittmesser: So kann man die Anzahl der Schritte messen

Wer einmal kontrollieren möchte, wie weit er pro Tag geht, der kann für wenig Geld einen Schrittzähler kaufen. Mit der eigenen Schrittlänge multipliziert kann man die Anzahl der Schritte in gegangene Meter, besser natürlich Kilometer umrechnen. Das funktioniert auch mit dem Schritte in Meter Umrechner oben ganz einfach.

Das praktische Gerät bekannt unter dem Namen Schrittmesser, Metermesser, Schrittzähler oder Pedometer hilft bei der Einschätzung der täglichen Schrittleistung, sie sind aber auch ein guter Motivationsimpuls. Manche Geräte verfügen über zusätzliche Funktionen, geben etwa bei Eingabe der Schrittlänge die gegangene Strecke in Kilometer an oder funktionieren als Kalorienzähler. Zusätzliche Motivation kann eine Schritte-Liste oder ein Schritte-Tagebuch bringen. Natürlich kann man einen Teil seiner täglichen Schritte auch auf dem Fitnessband im Studio ableisten, aber bedenken Sie, dass Bewegung an der frischen Luft noch viele weitere positive gesundheitliche Effekte hat.

Wearables, SmartWatches und multifunktionale Fitnessbänder

Ganz klar: in Zukunft sind Schrittzähler multifunktional und messen neben den Schritten und Kalorien auch das Schlaf- und Essverhalten, aber auch die Herzfrequenz beim Joggen oder sogar die Bewegungen beim Schwimmen können multifunktionale Fitnessbänder ermessen. Sowohl Garmin als auch Nike bieten solche Fitnessbänder an. Diese eignen sich dabei nicht nur für Sportskanonen, sondern auch für Sportmuffel, die beim Reduzieren des BMIs immer wieder von ihrem inneren Schweinehund blockiert werden.

Die multifunktionalen Fitnessarmbänder können einen den kompletten Tag über begleiten. Sie motivieren einen sich mehr zu bewegen und dadurch einen gesünderen Lebensstil zu führen. Die Motivation kann dadurch erfolgen, dass das Fitnessband auf die individuellen Bedürfnisse eingestellt ist und seinen Träger erinnert – entweder durch Vibration oder durch einen Alarmton – sich mal wieder zu bewegen. Sei es einen kurzen Spaziergang zu machen oder sich aufs Laufband zu begeben. Darüberhinaus können sich die Träger auch untereinander motivieren, indem man erfährt, wie viel bzw. wie oft sich sein bester Freund, seine beste Freundin schon bewegt hat. Gegenseitig kann man sich so zu Bestleistung motivieren.

Passende Schuhe für gesunde Füße

Gute Schuhe mit Fußbett sind eine wichtige Voraussetzung für gesundes Gehen. Schuhe dürfen auf keinen Fall zu klein oder zu eng sein. Die Zehen brauchen immer ausreichend Platz und es gibt unterschiedliche Schuhe, die für breite und schmale Füße bequem sind. Es ist sinnvoll, Schuhe abends zu kaufen, denn die Füße haben sich im Laufe des Tages ausgedehnt. Hier kann die optimale Schuhgröße berechnet werden. Es müssen nicht immer gleich Gesundheitsschuhe sein, aber atmungsaktive, natürliche Materialien sollte man beim Schuhkauf in jedem Fall bevorzugen. Wer Probleme mit den Füßen hat, sollte sich orthopädische Einlagen verschreiben lassen, das schont auch die Fußsohlen. Das Fußbett sollte ein gleichmäßiges, natürliches Abrollen ermöglichen, was zugleich die Venen trainiert und somit Krampfaderbildung vorbeugt.

Formel & Berechnung

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Schritt oder Doppelschritt sind Längeneinheiten, die früher fast überall gebräuchlich waren, so wie der Yard es im angloamerikanischen Raum noch heute ist. In Europa leitete sich der Schritt vom römischen gradus ab und war etwas mehr als 74 Zentimeter lang.

Das waren zweieinhalb pes, wie der Fuß im Lateinischen genannt wurde. Mit 71 bis 75 Zentimetern Länge wurde der Schritt im deutschsprachigen Raum gemessen, je nachdem in welchem Landesteil man sich gerade aufhielt. Vom römischen passus, dem Doppelschritt leitet sich die Meile ab: mille passus, tausend Schritte, also in Wirklichkeit zweitausend.

Diese Längenmaße waren relativ unübersichtlich und daraus erklärt sich die Einführung des Dezimalsystems, beruhend auf dem Meter als Grundmaß.

Umrechnung der gelaufenen Schritte in Meter:

\text{Strecke in Meter}=\frac{\text{Anzahl der Schritte}\times\text{Schrittlaenge}}{\text{100 cm}}

Die Umrechnung von Schritten in Meter ist ganz einfach. Zuerst wird die Anzahl der Schritte mit der Schrittlänge multipliziert. Bei Menschen zwischen 1,50 und 1,70 Meter ist die angenommene durchschnittliche Schrittlänge 60 cm. Bei größeren Personen, die zwischen 1,70 und 1,90 Meter groß sind, wird der Wert 70 cm verwendet. Kennt man die eigene Schrittlänge, wird natürlich dieser Wert im Rechner benutzt. Nun hat man die gelaufene Strecke in Zentimetern. Um diese Laufstrecke nun in Meter umzurechnen wird durch 100 cm geteilt. Daraus ergibt sich die gelaufene Strecke in Metern.

Umrechnung von Metern in Schritte:

\text{Anzahl Schritte}=\frac{\text{Strecke in Meter}\times\text{100 cm}}{\text{Schrittlaenge}}

Die Rechnung in die andere Richtung ist nicht schwerer: Eine Strecke in Metern wird erst in Zentimeter umgerechnet indem mit 100 multipliziert wird. Danach ergibt sich die Anzahl der gelaufenen Schritte dadurch, dass man durch die Schrittlänge teilt. Diese Schrittlänge ist analog wie oben beschrieben entweder 60 cm, 70 cm oder bei genau bekannter Schrittlänge die persönliche Angabe. So einfach bekommt man heraus wie viel Schritte man gehen muss, um soundsoviel Meter zu laufen.