DPI ⇔ Pixel ⇔ Zentimeter umrechnen

Umrechnung: PIxel in Zentimeter.Der „Pixel“ ist auch dem Laien ein Begriff. Doch wie groß ist eigentlich so ein Pixel? Und wie rechnet man ihn in die allseitsbekannten Zentimeter um? Dieser Online-Rechner liefert Ihnen die passende Antwort und erklärt die Formel zum Selberrechnen. Zusätzlich finden Sie nützliche Hintergrundinformationen zum Umgang mit den kleinen Quadraten.

Pixel – Zentimeter umrechnen



Physikalische Grundlagen

Die Umrechnung von Pixel in Zentimeter ist keine direkte Umrechnung. Denn bei der Angabe Pixel handelt es sich um eine Anzahl — eine Zählgröße — bei der Angabe Zentimeter dagegen um eine Länge. Es wird daher noch die Angabe benötigt, wie viele Punkte (oder Pixel) sich auf einer Längeneinheitbefinden. Diese Angabe ist die dpi Zahl (dots per inch). Die Größe wird jedoch standardmäßig auf das Längenmaß „Inch“ angegeben. Zusätzlich wird also die Umrechnung von Inch auf Zentimeter benötigt. Ein Inch entspricht ungefähr 2,54 Zentimetern.

Ein niedriger DPI-Wert führt zu sehr großen Pixeln.

Niedrige DPI – sehr große Pixel: Es fällt schwer zu erkennen, was auf dem Bild enthalten ist.

In der Drucktechnik beziehungsweise im Mediendesign werden verschiedene standardisierte Größen für dpi verwendet. 72dpi zum Beispiel eignen sich perfekt zur Darstellung am Bildschirm bei schnellen Ladezeiten aus dem Internet. Erst ab 300 dpi ist eine Grafik jedoch für den professionellen Ausdruck geeignet.

Wie groß sind 1024 x 600 px?

Wer erfolgreich im Mediendesign beziehungsweise in der Drucktechnik arbeiten will, muss mit den Kenngrößen dpi, Pixel und Zentimeter (oder inch) spielen können. Mit der Zeit entwickelt sich ein Gefühl für die Größenordnungen und Zahlen.

Als Beispiel wird hier von einer Grafik im Internet mit 72 dpi ausgegangen. Ein häufig verwendetes Maß für Bilder zum Beispiel in der digitalen Fotografie ist 1024 x 600 px.

Nur ein wenig mehr DPI lässt uns das Bild schärfer sehen.

Mehr DPI – mehr Pixel: Aus Quadraten entsteht ein Bild.

Um nun die Zentimeter für das Bild auszurechnen, müssen die Einheiten erst einmal auf ein identisches Maß gebracht werden. 72 dpi entsprechen dabei 28,35 px/cm (Rundungsangabe). Hierbei handelt es sich weiterhin um die gleiche physikalische Größe, nur in anderen Einheiten. Dots und Pixel sind dabei identisch und beschreiben schlicht einen Bildpunkt. Nun erfolgt die Umrechnung von Inch in Zentimeter: 1024px : 28,35px/cm = 36,12cm.

Die Einheit von 1024 Punkten entspricht unter diesen Bedingungen einer Länge von 36,12 cm. Die Einheit von 600 Punkten korrespondiert mit circa 21,17 cm.

Legt man der gleichen Betrachtung eine druckbare dpi-Zahl von 300 dpi zugrunde, sinkt die Druckgröße des Bildes auf rund 24% (was dem Verhältnis zwischen 72 dpi zu 300 dpi entspricht). Unter diesen Umständen kann die gleiche Grafik also nur noch auf rund 8,67 cm Breite und 5,08 cm Länge gedruckt werden.

Zunehmende DPI verdeutlichen das Bild.

Es wird noch deutlicher: Je mehr Pixel, desto klarer das Bild.

Formel Umrechnung dpi – Pixel – Zentimeter

Wenn man in der Medienbranche oder der Druckbranche arbeitet, sollte man sich an das Spiel mit den Zahlen gewöhnen. In diesen Jobs sollte man schnelle Abschätzungen vornehmen können. Daher sollte man im Schlaf wissen, dass 72 dpi ungefähr 28 px/cm entsprechen, während 300 dpi 118 px/cm entsprechen. Weitere Zwischengrößen kann man sich bei Bedarf einprägen.

  • 300dpi Bildauflösung entsprechen 118 px/cm (Pixel pro Zentimeter)
  • 150dpi Bildauflösung entsprechen 59 px/cm (Pixel pro Zentimeter)
  • 100dpi Bildauflösung entsprechen 39 px/cm (Pixel pro Zentimeter)
  • 72dpi Bildauflösung entsprechen 28 px/cm (Pixel pro Zentimeter)
Das Rätsel gelöst: So sieht das ganze Bild aus.

Ein und das selbe Bild: Mit normalen DPI erkennt man das ganze Foto.

Die Größen 72 dpi und 300 dpi sind jedoch die am meisten verwendeten Größen. Weitere Zwischengrößen sind vor allem in der Drucktechnik interessant. Bei 150dpi erreicht man eine gute Digitaldruck-Qualität, beispielsweise zum Bedrucken von Fotogeschenken wie Tellern oder Frühstücksbrettchen, wohingegen man beim Offsetdruck 300dpi für eine gute Qualität wählen sollte. Fotos hingegen können mit 100dpi (Digitaldruck) und mit 250dpi (Offsetdruck) noch einigermaßen gut aussehen. Es kann jedoch passieren, dass das Bild Details verliert.

Übersicht: Das machen Pixel aus.

In der Übersicht erkennen wir die Bedeutung der Menge an Pixeln für das Bild.

Grundsätzlich kann man Bilder, die eine geringe dpi Zahl besitzen, auf eine höhere dpi Zahl hochrechnen. Das gelingt jedoch nur mit entsprechend ausgeklügelten Interpolationsalgorithmen. Andernfalls verändert sich die Qualität der Bilder nicht. Eine Interpolation, die später vom Betrachter nicht als Qualitätsverlust sichtbar ist, sollte jedoch nur von Profis vorgenommen werden.