Katzenjahre ⇔ Menschenjahre umrechnen – Katzenalter

Aktuell leben rund 15,7 Millionen Katzen in den deutschen Haushalten. Katzenjahre in Menschenjahre umzurechnen ist gar nicht so einfach. Unser Rechner hilft dabei, das tatsächliche Alter des vierbeinigen Mitbewohners zu berechnen und gibt den Dosenöffnern zudem viele nützliche Infos, Tabellen und Tipps rund um den Stubentiger und seine Gesundheit.

Katzenalter-Rechner: Katzenjahre richtig umrechnen

Alternativer Rechner: Ganz einfach das Hundealter in Menschenjahre umrechnen.


Das Wichtigste im Überblick

  • Katzen altern wesentlich schneller als Menschen und haben bereits nach sechs Monaten die Geschlechtsreife erreicht.
  • Eine einjährige Katze entspricht von der Entwicklungsreife bereits einem Teenager.
  • Die Umrechnung des Katzenalters in Menschenjahre entspricht nicht den Hundejahren, denn der Berechnungsfaktor ändert sich insgesamt dreimal.
  • Wer das Alter seiner Katze kennt, kann Alltags-Faktoren wie Ernährung und Pflege optimal darauf anpassen und das Leben des Stubentigers idealerweise sogar verlängern.

Warum ist das Katzenalter wichtig?

Wenn ein Mensch ein Jahr älter wird, ändert das normalerweise nicht viel an seinem Verhalten. Bei einer Katze ist das anders, denn sie ist in der Zeit schon um ein Vielfaches gealtert. Die beliebtesten Haustiere Deutschlands altern wesentlich schneller als wir Menschen und die meisten Katzenrassen haben bereits nach sechs Monaten die Geschlechtsreife erreicht.

Das ist wichtig zu wissen, denn wer sich und seinen Freigänger vor unliebsamem Nachwuchs schützen möchte, sollte dringend über eine Kastration nachdenken. In vielen Städten und Gemeinden ist dies für Katzen und auch Kater bereits gesetzlich vorgeschrieben. Aber auch später ist es wichtig, das Alter der Katzen im Blick zu behalten, findet Harry Kindt vom Berliner Katzenschutz:

Es ist schon sehr wichtig, das ungefähre Alter der Katze zu kennen, da die Pflege, die Ernährung und das Verständnis für das Tier ausschlaggebend ist. Wer das Alter seiner Katze kennt, kann zudem das Leben seines Haustiers stressfreier und artgerechter gestalten. Durch den jährlichen Check beim Tierarzt, die passende Ernährung, die Anpassung der Einrichtung und der körperlichen Pflege kann man mit zunehmenden Alter die Lebensqualität der Katze erhöhen und das Leben dadurch idealerweise auch verlängern.

Harry Kindt, 1. Vorsitzender vom Berliner Katzenschutz e.V.

Entspricht das Katzenalter dem Menschenalter?

Nein. Zu keinem Zeitpunkt im Lebenszyklus der Katze entspricht ein Katzenjahr einem Menschenjahr. Allein im ersten Jahr macht die Katze eine Entwicklung durch, für die der Mensch 15 Jahre braucht.

Katzenalter

Im zweiten und dritten Jahr altert die Katze um jeweils sechs Menschenjahre – mit drei Jahren hätte eine Katze als Mensch also schon Schule und Studium bzw. Ausbildung hinter sich, denn sie wäre dann 27 Jahre alt. Ab dem vierten Geburtstag altern Katzen pro Menschenjahr um jeweils vier Katzenjahre.

Tabelle: Katzenalter und Menschenalter

Mit dem Rechner lassen sich Katzenjahre schnell in Menschenjahre umrechnen. Alternativ hilft auch ein Blick in die Alterstabelle:

KatzenjahreMenschenjahreLebensphase der Katze
1 Jahr15 JahreKindheit / Kitten
2 Jahre21 JahreJunior
3 Jahre27 JahreErwachsen
4 Jahre31 JahreErwachsen
5 Jahre35 JahreErwachsen
6 Jahre39 JahreErwachsen
7 Jahre43 JahreReifejahre
8 Jahre47 JahreReifejahre
9 Jahre51 JahreReifejahre
10 Jahre55 JahreReifejahre
11 Jahre59 JahreSenior
12 Jahre63 JahreSenior
13 Jahre67 JahreSenior
14 Jahre71 JahreSenior
15 Jahre75 JahreOmi/Opa
16 Jahre79 JahreOmi/Opa
17 Jahre83 JahreOmi/Opa
18 Jahre87 JahreOmi/Opa
19 Jahre91 JahreOmi/Opa
20 Jahre95 JahreOmi/Opa
21 Jahre99 JahreOmi/Opa
22 Jahre103 JahreOmi/Opa
23 Jahre107 JahreOmi/Opa
24 Jahre111 JahreOmi/Opa
25 Jahre115 JahreOmi/Opa

Wie alt können Katzen werden?

Das ist eine spannende Frage, denn freilebende Katzen ohne menschliche Zuwendung und medizinische Versorgung werden im Schnitt nur zwischen 1,4 und 4,2 Jahre alt. Katzen dagegen, die als Haustiere beim Menschen leben und entsprechend umsorgt werden, können zwischen 15 und 20 Jahre alt werden.

In vielen Tierheimen und bei Tierschutzvereinen warten aktuell viele ältere Katzen auf ein neues Zuhause. Bei älteren Tieren ist der Charakter gefestigt, was zu einer hohen Ausgeglichenheit im Alltag führt. Viele Senioren haben zudem oftmals einen höheren Menschenbezug und verdienen aus diesem Grund ganz besonders eine Vermittlung für ihre zweite Lebenshälfte. Wir erleben es leider oft, dassviele Interessenten leider nur gezielt nach Jungtieren suchen. Zu bedenken ist jedoch, dass Katzen im hohen Alter mehr auf menschliche Hilfestellungen angewiesen sind als in jungen Jahren.

Dr. Gudrun Heinisch, Vorsitzende Dortmunder Katzenschutzverein e.V.

Eine Katze hat sieben Leben – was bedeutet das?

Man sagt „Eine Katze hat sieben Leben“ und meint damit, dass Katzen unverwüstlich scheinen. Sie sind sehr flexibel und geschmeidig und fallen selbst aus großen Höhen meist auf die Füße – dafür sorgt der sogenannte Drehreflex bzw. Stellreflex. Dass Katzen solche Stürze meist überleben, heißt allerdings nicht, dass sie sich nicht dabei verletzen.

Die Redewendung geht vermutlich auf eine Zeit zurück, in der auch die Hexenverbrennung an der Tagesordnung war. Die Kirche schürte den Aberglauben, dass Katzen mit dem Teufel im Bunde seien – deshalb werden sie auch bis heute mit Hexen in Verbindung gebracht. Angeblich warf man sie sogar von Kirchtürmen. Da Katzen selbst diesen Sturz oft überlebten, glaubte man, sie haben mehrere Leben. Weshalb genau sieben, weiß man nicht, im englischsprachigen Raum sind es auch neun Jahre.

Tipps für ein langes Katzenleben

Allein die Tatsache, dass Katzen ein sicheres Zuhause haben, regelmäßig gefüttert werden und bei Bedarf medizinische Versorgung erhalten, sorgt schon dafür, dass sie länger leben. Allerdings können die folgenden Tipps für noch mehr Wohlbefinden und damit ein längeres Leben sorgen:

  • Die Umgebung: Einige Katzen sind sehr empfindlich und schon Kleinigkeiten können sie massiv stören und Stress auslösen. Die Unterkunft in einem ruhigen Single- oder Senioren-Haushalt ist für diese Tiere sicher Nerven schonender. Andere Kazen lieben die Action in Familie, bei denen immer Tohuwabohu ist. Grundsätzlich sind Rückzugsorte aber immer wichtig. Jede Katze braucht Möglichkeiten zum Verstecken, an denen sie ihre Ruhe hat!
  • Eine hochwertige Ernährung: Katzenfutter ist nicht gleich Katzenfutter, hier gibt es große Qualitätsunterschiede. Wer hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil füttert anstatt Discounterware, tut seiner Katze auf jeden Fall etwas Gutes. Auch die Menge des Futters ist wichtig – Wohnungskatzen brauchen nicht so viel Futter wie Freigänger.
  • Aufmerksamkeit und Zuwendung: Gerade Wohnungskatzen brauchen viel Aufmerksamkeit. Im Gegensatz zu Freigängern erhalten sie nicht täglich neue Impulse und brauchen Beschäftigung.
  • Katzenklo: Wenn es um Reinlichkeit geht, macht niemand etwas der Katze vor. Diese Vierbeiner sind so empfindlich, dass die Katzentoilette eine große Rolle für ihr Wohlbefinden spielt. Die Toilette sollte immer sauber sein, in einem ruhigen, jederzeit zugänglichen Raum, nicht in der Nähe des Fress- oder Schlafplatzes stehen. Außerdem sollte man jeder Katze mindestens eine Toilette zur Verfügung stellen – was ab zwei Katzen schon zu einem Platzproblem führen könnte.
  • Bewegung: Katzen müssen sich bewegen können. Freigänger kommen dabei voll auf ihre Kosten, leben aber auch gefährlich. Wohnungskatzen brauchen viel Platz und viele Möglichkeiten zum Klettern, Kuscheln und Kratzen.
  • Artgenossen: Viele Katzen lieben Gesellschaft. Gerade die Wohnungskatzen von außerhalb arbeitenden Menschen sollten deshalb einen Spiel- und Kuschelkameraden haben. Jedoch gibt es auch Katzen, die nicht für die Vergesellschaftung geeignet sind.
  • Sicherheit: Katzen klettern und springen, sie liegen gern auf erhöhten Plätzen. Herumstehende Blumentöpfe, Kabelwirrwarr, gekippte Fenster oder ähnliches können schnell zur Gefahr für die Katze werden. Auch Kochfelder sollten eine Kindersicherung haben, damit sie nicht versehentlich durch einen beherzten Sprung eingeschaltet werden können.
  • Regelmäßige Tierarztbesuche: Ja, für die meisten Katzen ist der Tierarztbesuch ein horrender Stress. Dennoch sollte man regelmäßig den Tierarzt aufsuchen oder zumindest mit ihm in Kontakt sein, um die medizinische Versorgung zu sichern. Manche Tierärzte machen auch Hausbesuche. Das ist für Katzen natürlich optimal. Für Senioren haben viele Praxen auch eine Blutabnahme inklusive eines geriatrischen Profils ins Vorsorgeprogramm genommen.
Katze Tierarzt
Einmal im Jahr sollte die Katze beim Tierarzt vorgestellt werden. Nur so kann rechtzeitig eine eventuell notwendige Behandlung in die Wege geleitet werden.

Mehr Rechner und Infos rund ums Tier:

Wussten Sie schon?

  • Die älteste Hauskatze der Welt wurde 38 Jahre alt: Creme Puff aus Texas wurde 1967 geboren und starb im Jahr 2005.
  • Im US-amerikanischen Ort Talkeetna (Bundesstaat Alaska) war der gelbgestreifte Kater Stubbs von 1998 bis zu seinem Tod fast 20 Jahre lang Katzenehrenbürgermeister. Stubbs verstarb im Juli 2017.
  • Aufgrund der fehlenden eigenständigen Unterschrift und nicht erfüllten Volljährigkeit (in Menschenjahren) wurde Kater Quarky im April 2021 nicht zur Bürgermeisterwahl seiner Heimatstadt Demmin (Mecklenburg-Vorpommern) zugelassen. Quarky wollte sich in seinem Wahlprogramm für mehr Tierschutz und weniger Autoverkehr einsetzen.

FAQ

Entspricht das Katzenalter dem Hundealter?

Nein, denn Katzen und Hunde altern völlig unterschiedlich. Während für das Hundealter die Größe, das Gewicht und die Rasse eine Rolle spielen, ist das Katzenalter völlig unabhängig von diesen Faktoren. Das Katzenalter in Menschenjahre umrechnen.

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Wann kommen Katzen in die Pubertät?

Ab einem Alter von rund sechs Monaten wird eine Katze geschlechtsreif und kommt damit in die Pubertät. Das Katzenalter in Menschenjahre umrechnen.

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Ab wann ist meine Katze ein Senior?

Dies ist je nach Katze etwas unterschiedlich. Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen, dass eine Katze zwischen dem 8. und 11. Lebensjahr zum Senior wird. In dieser Lebensphase verändern sich beispielsweise der Futter- und Ruhebedarf. Das Katzenalter in Menschenjahre umrechnen.

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Unterscheidet sich die Lebenserwartung von Wohnungs- und Freigängerkatzen?

Wohnungskatzen leben in der Regel in einem relativ gefahrenarmen Umfeld. Aus diesem Grund werden sie meist bis zu 20 Jahren alt. Freigängerkatzen werden mit mehr Risiken wie z.B. anderen Tieren oder dem Straßenverkehr konfrontiert, was dazu führt, dass sie eine durchschnittliche Lebenserwartung von bis zu 12 Jahren haben. Das Katzenalter in Menschenjahre umrechnen.

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Das Alter einer Katze in Menschenjahre umzurechnen ist deshalb nicht ganz einfach, weil die Katze im Laufe ihres Lebens unterschiedlich schnell altert. Die grundsätzliche Rechenformel zum Katzenalter lautet:

\text{vergleichbares Menschenalter}=\text{Katzenalter}\times\text{Umrechnungsfaktor}

Der Umrechnungsfaktor ist vom Alter der Katze abhängig:

\text{1. Katzenjahr = 15 Menschenjahre}

\text{2. und 3. = jeweils 6 Menschenjahre}

\text{Ab dem 4. Katzenjahr = jeweils 4 Menschenjahre}