Hundealter ⇔ Menschenjahre umrechnen | Rechner & Tipps Hundejahre

Hier finden Sie alles rund ums Thema Hundealter: Einen Rechner, mit dem Sie ruckzuck Hundejahre in Menschenjahre umrechnen können. Die Formel, nach der Wissenschaftler Hundejahre berechnen. Und natürlich viele Tipps zum Alter Ihres Hundes.

Hundejahre-Rechner: Hundealter genau berechnen

Hier Katzenjahre berechnen

Warum gibt es den Hundejahre-Menschenjahre-Rechner? Sieben Menschenjahre entsprechen doch einem Hundejahr, sagt man. Aber stimmt das auch? Leider nein: Je nach Hunderasse altern manche Hunde schneller als andere.

Kleine, leichtere Hunde haben meist eine höhere Lebenserwartung als große und schwere Hunde. Der Hundejahre-Rechner von Blitzrechner bezieht das Gewicht des Hundes deshalb ein, um das Hundealter in Menschenalter umzurechnen – und umgekehrt. Die genaue Formel finden Sie weiter unten im Artikel.

Alle wichtigen Fakten zu Hundejahren in Kürze

  • Sieben Hundejahre = ein Menschenjahr, das ist veraltet. Neueste Erkenntnisse zeigen: Es kommt auf die Rasse, Größe und Gewicht des Hundes an.
  • Die Lebenserwartung eines Hundes variiert nämlich. Ein Chihuahua kann 15 Jahre alt werden und wäre mit 11 Hundejahren erst 61 Jahre in Menschenjahren, eine Dogge hat eine Lebenserwartung von 11 Jahren und wäre dann in Menschenjahren 81.
  • Ob Welpe, Junghund, erwachsener Hund oder Senior: In jedem Hundealter gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten.
  • Gesunde Hunde leben länger. Ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung und Check-Ups helfen. Weitere Anti-Aging-Tipps für Hunde.

 

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Hundejahre umrechnen: Auf die Größe kommt es an

Als Faustregel lässt sich sagen: Kleine Hunde leben länger. Während man einen Dackel ab einem Hundealter von neun Jahren getrost als älteren Herren oder ältere Dame bezeichnet kann, gehört eine Deutsche Dogge schon ab sechs Jahren zum Seniorenclub. Deshalb lässt sich das Hundealter nicht für alle Hunde gleich berechnen. Einen ungefähren Richtungswert gibt die untenstehende Tabelle.

Warum berechnen manche das Hundealter dann so: Hundejahre mal sieben = Menschenjahre? Vermutlich ist man früher einfach nach dieser Faustregel gegangen, weil sie ungefähr zu stimmen schien, heute weiß man es besser. Wahrscheinlich auch, weil der Hund für die meisten Menschen kein einfaches Haus- und Hütetier mehr ist, sondern ein richtiges Familienmitglied. Deshalb interessiert uns heute einfach mehr, wie alt ein Hund eigentlich werden kann und wieviel ein Menschenjahr in Hundejahren ist.

Mischlinge werden übrigens meist älter als reinrassige Hunde, weshalb Prognosen hier deutlich schwieriger sind. Doch es gibt Zeichen, an denen sich erkennen lässt, ob Ihr Hund nun das Rentenalter erreicht oder noch in der Blüte seines Lebens steckt (mehr über ältere Hunde).

Auch eine ländliche Gegend scheint Hunden gut zu tun: Hunde auf dem Land leben Studien zufolge länger als ihre Fellkumpel in der Stadt. Woran das liegen könnte und weitere Anti-Aging Tipps für Hunde finden Sie hier.

Hundejahre in Menschenjahren als Tabelle – abhängig von der Gewichtsklasse der Rasse

HundejahreMenschenjahreMenschenjahreMenschenjahre
Hund wiegt weniger als 15 kg15 bis 45 kgüber 45 kg
0,515108
1201814
1,5242118
2282722
3323331
4363940
5404549
6445158
7485767
8526376
9566985
10607594
116481103
126887112
137293121
147699
1580105
1684111
1788117
1892123
1996
20100
21104
22108
23112

Wie alt werden Hunde?

Auch hier kommt es auf viele unterschiedliche Faktoren an. Gute Pflege, Futter und Gene spielen durchaus eine Rolle. Grundsätzlich lässt sich aber je nach Hunderasse ungefähr sagen, wie alt Hunde werden können. Die folgende Liste ist alphabetisch sortiert:

  • Beagle: 12 bis 15 Jahre
  • Berner Sennenhund: 11 bis 13 Jahre
  • Boston Terrier: 13 bis 16 Jahre
  • Boxer: 10 bis 12 Jahre
  • Bulldogge: 8 bis 9 Jahre
  • Chihuahua: 12 bis 15 Jahre
  • Chow Chow: 10 bis 12 Jahre
  • Cocker Spaniel: 13 bis 16 Jahre
  • Dackel: 14 bis 18 Jahre
  • Dalmatiner: 12 bis 14 Jahre
  • Dobermann: 12 bis 15 Jahre
  • Dogge: 9 bis 11 Jahre
  • Golden Retriever: 11 bis 13 Jahre
  • Jack Russel: 13 bis 15 Jahre
  • Labrador: 11 bis 13 Jahre
  • Neufundländer: 9 bis 11 Jahre
  • Pudel: 13 bis 16 Jahre
  • Rottweiler: 11 bis 13 Jahre
  • Schäferhund: 11 bis 14 Jahre
  • Schottischer Terrier: 11 bis 14 Jahre
  • Yorkshire Terrier: 13 bis 15 Jahre
  • Zwergschnauzer: 13 bis 16 Jahre
Alle Jahre wieder: Hundejahre wollen berechnet sein
Alle Jahre wieder: Hundejahre wollen berechnet sein

Alter ist eben nicht gleich Alter bei Hunden. Das erklärt auch Tierarzt Dr. Dr. Ralph Peter von Stumberg sehr schön in diesem Video:

Wie alt können Mischlinge werden?

Am besten orientieren Sie sich an dem Gewicht und der Größe Ihres Hundes und schauen in der obigen Liste, welcher Rasse Ihr Hund am ehesten entspricht. So haben Sie eine gute Orientierung.

Der älteste Hund der Welt …

…wurde laut Guinnessbuch der Rekorde übrigens 29,5 Jahre alt.

Der australische Cattle Dog (eine Art Schäferhund, der als Wachhund für Vieh eingesetzt wird) „Bluey“ starb am 14. November 1939 – in Menschenjahren wäre er stolze 210 Jahre alt geworden.

Kann man erkennen, wie alt ein Hund ist?

Gerade Tierärzte oder Tierheime stehen bei Findelkindern manchmal vor der Frage: Wie alt ist dieser Hund eigentlich? Eine grobe Einschätzung ist anhand bestimmter Merkmale – beispielsweise der Zähne oder dem Fell – durchaus möglich. Zumindest lässt sich sagen, ob ein Hund Welpe oder Junghund, erwachsen oder schon Rentner ist. Innerhalb dieser Altersgruppen ist es allerdings kaum möglich, genauere Einschätzungen zu treffen.

Nach dieser Formel werden Hundejahre berechnet

Welche Bedeutung haben Hundejahre? Unser Hundejahre Umrechner nutzt diese Formel, um das Hundealter korrekt zu berechnen:

\text{Menschenjahre}=\text{Hundejahre}\times\text{gewichtsspezifischer Faktor}

Selbstverständlich funktioniert das Ganze auch anders herum:

\text{Hundejahre}=\frac{\text{Menschenjahre}}{\text{gewichtsspezifischer Faktor}}
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Anti-Aging für Hunde: Kann man die Lebenserwartung von Hunden erhöhen?

Wenn der beste Hundekumpel immer älter wird, wird man schon nachdenklich: Kann man irgendetwas tun, damit der eigene Hund gesünder – und damit länger lebt?

Bei Hunden ist es wie bei Menschen auch: Einerseits sorgt die immer besser werdende medizinische Versorgung und Ernährung dafür, dass wir – genau wie unsere Hunde – immer älter werden.

Andererseits können Fast Food, zu viel Futter, mangelnde Ernährung und Stress zu Erkrankungen, und damit zum schnelleren Altern oder gar dem frühen Tod, führen. Wie viel Nahrung Ihr Hund zu sich nehmen sollte, steht hier.

Die ultimativen Anti-Aging-Tipps für ein langes, glückliches Hunde-Leben

  1. Ausreichend Bewegung: Die täglichen Spaziergänge sollten nicht nur eine kleine Runde und eine große Runde um den Block umfassen. Hunde brauchen Auslauf und Abwechslung in der Bewegung und den Untergründen, auf denen sie laufen. Sie sollten, wenn sie das mögen, auch mit Artgenossen spielen und tollen können. So werden die Muskeln gefordert, die Gelenke bleiben geschmeidig, das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt. 1000 Schritte nach dem Essen, werden Ihnen im übrigen auch gut tun. Berechnen Sie hier, wie lange sie dafür unterwegs sein müssen.
  2. Spielen: Spielen ist nicht nur für Welpen wichtig. Suchspiele beispielsweise können die Gehirnleistung des Hundes erhalten oder gar verbessern, was insbesondere mit steigendem Alter wichtiger wird. Andere Spiele können die Bindung zum Menschen stärken und sind auch mit anderen Hunden wichtig, um sozialen Ängsten oder Abneigungen vorzubeugen.
  3. Regelmäßige Arztbesuche: Einmal im Jahr sollte man, auch wenn es dem Vierbeiner gut geht, einen Routine-Check beim Tierarzt machen. Dieser kann Symptome wie Zahnstein und Co. schon erkennen, bevor sie Probleme bereiten.
  4. Hochwertiges Futter: Gute Eiweiße, leicht verdauliche Fette und – wenn es dem Hund schmeckt – auch Obst und Gemüse: So sieht die ideale Ernährung für den Hund aus. Essensreste und Billigfutter dagegen können für den Hund genauso schädlich sein wie täglich Burger und Pommes für uns Menschen.

Hundejahre: Die vier wichtigsten Lebensphasen des Hundes

Das Hundeleben ist zwar kürzer als das Menschenleben, die Phasen, die wir durchlaufen, sind jedoch sehr ähnlich.

Geburt bis 18. Woche: Mein Hund ist ein Welpe – Welpenalter

Wer kann einem Hundebaby widerstehe? Große Augen, tapsiges Laufen, weiches Fell und niedliches Fiepsen: In diese kleinen Fellknäuel kann man sich doch nicht nicht verlieben!

Die Welpenzeit gilt als erste wichtige Prägungsphase. Was ein Hund jetzt erlebt, kann Auswirkungen auf sein gesamtes Sozialverhalten haben.

Doch diese Phase dauert gar nicht so lang. 18 Wochen das sind etwas mehr als vier Monate, dann gelten die Kleinen schon als Junghunde. Damit ändert sich der Futterbedarf (Wie viel Nahrung Ihr Welpe zu sich nehmen sollte, steht hier.) und in die Welpenschule geht man dann streng genommen auch schon nicht mehr.

Worauf Sie achten sollten, wenn Sie einen Hundewelpen vom Züchter oder Tierheim abholen, sehen Sie in diesem Video.

18. Woche bis ca. 18. Monat: Mein Hund ist in der Pubertät – der Junghund

Auch hier sind sich Hund und Menschen gar nicht so unähnlich: Hunde kommen auch in die Pubertät und an ihrem Gehirn hängt ein Schild mit der Aufschrift „Wegen Umbauarbeiten geschlossen“.

In dieser Phase stellen die meisten Hunde richtigen Blödsinn an: Schuhe werden zum Kauknochen, Sofakissen zur Beute, und stubenrein ist der Hundeteenager zunächst meist auch noch nicht.

In dieser zweiten wichtigen Prägungsphase ist die Erziehung besonders wichtig. Jetzt werden Grenzen gesetzt und die Bindung zum Menschen idealerweise besonders gestärkt.

Doch auch Ängste können sich jetzt manifestieren und zu einem ernsthaften Problem heranwachsen. Deshalb ist jetzt die Zeit für richtiges Hundetraining, am besten in einer Hundeschule.

Darüber hinaus ist die richtige Ernährung in dieser Wachstumsphase sehr wichtig: Wie viel Nahrung Ihr Hund in der Pubertät zu sich nehmen sollte, finden Sie hier.

Was die Pubertät bei Hunden bedeutet und welche Erziehungsmaßnahmen bei Junghunden sinnvoll sind, erklärt dieses Video von der Hundeschule Stadtfelle sehr schön.

Ab 2 Jahre: Mein Hund ist erwachsen – der ausgewachsene Hund

Jetzt können Mensch und Hund zu einem echten Team heranwachsen.

Erwachsene Hunde sind ruhiger und geduldiger als ihr jüngeres Ich und deshalb tolle Begleiter im Alltag, wenn sie richtig ernährt werden. Wie viel Nahrung Ihr ausgewachsener Hund zu sich nehmen sollte, steht hier.

Neben langen, gemeinsamen Spaziergängen oder gar Urlauben kann man sich sogar ein gemeinsames Hunde-Hobby zulegen: Von Agility über Dogdancing bis Mantrailing gibt es viele Sportarten, die Mensch und Hund gleichermaßen fordern und die Bindung stärken.

Übrigens: Je besser die Bindung, desto besser „hört“ der Hund meist.

Eine tolle Möglichkeit, Ihren Hund geistig auszulasten, gleichzeitig zu erziehen und die Bindung zwischen Ihnen zu stärken, sehen Sie in diesem Video:

Ab 8 Jahre: Mein Hund ist ein Rentner – der Seniorenhund

Ob ein Seniorenhund gesund und munter altert und lediglich etwas weniger lebhaft und grauer um die Schnauze wird. Oder ob er sich mit Krankheiten oder Schmerzen quälen muss, ist häufig eine Frage der Hunderasse.

Viele Hunderassen haben typische Altersbeschwerden: Dalmatiner können taub werden, Schäferhunde lahmen in der Hüfte, Doggen haben Probleme mit den inneren Organen.

Auch die Persönlichkeit ändert sich. Manche Hunde mögen plötzlich keine Artgenossen mehr oder haben keine Lust auf die täglichen Gassigänge. Dennoch gibt es Möglichkeiten, das Hunderentenalter so angenehm und gesund wie möglich zu gestalten. Zu den Anti-Aging-Tipps für Hunde.

Ein ganz tolles, einfühlsames Video darüber, was sich verändert, wenn Sie einen älteren Hund haben und was Sie tun können, um den Lebensabend Ihres Hundes für Sie beide angenehm zu gestalten, finden sich in diesem Video.

Wie viel Futter ist gesund für Ihren Hund? Was genau benötigt er? Hier ausrechnen!