Herrenunterwäsche Größe ermitteln

Herren Unterwäsche Größentabelle

BundumfangUS-GrößeDE-GrößeKonfektionsgröße
78 - 82 cmXS346
83 - 87 cmS448
88 - 92 cmM550
93 - 97 cmL652
98 - 101 cmXL754
102 - 106 cm2XL856
107 - 110 cm3XL958
111 - 115 cm4XL1060
116 - 120 cm5XL1262
121 - 125 cm6XL1464
126 - 130 cm7XL1666
1318XL1868

Unterwäsche für Herren: Einfach die Größe ermitteln

  • Bundumfang messen. Das ist dort, wo der Gürtel sitzt. Einfach mit einem Maßband messen ode rmit einer Schnur (und dann die Länge an einem Zollstock ablesen)
  • Durchschnittliche Größe von Herrenunterwäsche in Deutschland: L = DE-Größe 6 oder Konfektionsgröße 52

Wie funktionieren die Größen bei Herrenunterwäsche?

Damit Unterwäsche optimal sitzt, an keiner Stelle drückt oder kneift, ist die richtige Größe wichtig. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Systeme. Üblich sind entweder die deutschen Herren Konfektionsgrößen für Herrenunterwäsche, hier reichen die Normalgrößen von 3 bis 14. Die andere Variante bezieht sich auf die US-Größen. Hier reicht die Angabe in Buchstaben von XS bis 6XL. Die Hersteller verwenden entweder eines der beiden Systeme oder geben in ihren Produkten beide Maßangaben an. Mit der Größentabelle für Herren Unterwäsche können dann die richtigen Größen ermittelt werden für Unterhosen Größen und natürlich Boxershort Größen und Slip Größen.


Leider gibt es keinen international gültigen Standard. Jeder Hersteller kann seine eigene Definition anwenden. Dazu kommt die Abweichung in anderen Ländern: Frankreich und Italien neigen dazu, geringere Durchschnittswerte zu verwenden, italienische und französische Produkte fallen also oft kleiner aus als Wäsche von deutschen Herstellern. Die Umsetzung in den Schnitt ist ebenfalls oft abweichend. Vergleiche zeigen, dass beispielsweise ein klassischer Slip der Marke A anders ausfällt als vom Hersteller B, obwohl die gleiche Größe im Etikett steht. Trotz dieser Unsicherheiten ist die Ermittlung der eigenen Größe der erste Schritt, um gut sitzende Unterwäsche zu finden.


Richtig messen und die eigene Größe feststellen


Folgende Maße sind wichtig: Körpergröße, Brustumfang und Taillenumfang sind die Grunddaten für die Größenermittlung. Alle Angaben sind in Zentimetern erforderlich. Zu zweit funktionieren die Messungen besser, man darf sich also ruhig helfen lassen.


Die Körpergröße wird im Stehen und barfuß gemessen. So geht’s: Man stellt sich aufrecht an einen Türrahmen und kennzeichnet die obere Höhe. Dafür eignet sich ein Lineal oder ein fester Karton, der waagrecht über dem obersten Punkt bis zum Rahmen reicht, sowie ein Bleistift, mit dem die Höhe festgehalten wird. Keine Sorge, die Kennzeichnung lässt sich problemlos wieder ausradieren.
Den Brustumfang und den Taillenumfang misst man mit einem Maßband. Stellen Sie sich gerade und entspannt. Die Arme sollen locker seitlich am Körper liegen. Für den Brustumfang muss das Maßband an der stärksten Stelle des Oberkörpers angelegt werden. Es soll flach, waagrecht und dicht auf der Haut aufliegen. Der Taillenumfang, auch Bundweite genannt, wird auf die gleiche Weise ermittelt. Das Maßband umfasst die schmalste Stelle in der Taille. Auf keinen Fall den Bauch einziehen, sondern ganz normal einatmen.


Ein Überblick über die Modelle bei Herrenunterhosen


Die richtige Größe muss stimmen, aber auch die Schnittform spielt eine wichtige Rolle, damit die Wäsche perfekt sitzt. Im Handel sind viele unterschiedliche Schnitte zu finden. Was eignet sich für welchen Figurtyp? Der folgende Überblick informiert über Kennzeichen und Unterscheidungsmerkmale.
Als Retro Pants bezeichnet man modische Herrenunterhosen ohne Eingriff, die eng anliegen. In der Höhe reichen Retro Pants mindestens bis zur halben Hüfte, oft höher. Der Po ist bedeckt, der Stoff reicht auch noch einige Zentimeter über die Beinansätze.

Retro Shorts ohne Beinansatz heißen Hip Shorts. Das bevorzugte Material ist Mikrofaser, wichtig ist immer ein elastischer Anteil, damit die figurnahe Passform stimmt. Bei Retros aus Baumwolle spricht man von Brief Shorts. Der perfekte Sitz und die angenehmen Trageeigenschaften machen Retro Pants zum Erfolgsmodell.


Boxer Shorts zählen zu den Klassikern in der Herrenunterwäsche. Die kurze Hose ist weit geschnitten, hat meistens einen Eingriff, der bei einigen Modellen mit Knöpfen geschlossen werden kann. Boxer Shorts reichen von der Taille oder Hüfte bis zum Oberschenkel, die seitliche Beinlänge ist unterschiedlich lang, je nach Hersteller und Modell. Der obere Abschluss besteht aus einem Gummibündchen oder einem abgesteppten Bund mit Gummizug. Die bequeme Unterhosenversion wird meist aus Baumwolle hergestellt. Sie trägt sich angenehm, braucht aber auch Platz. Unter eng anliegenden Hosen und Jeans sind Boxershorts nicht günstig, sie passen besser unter weit geschnittene Hosen.


Slips sind ebenfalls klassische Modelle. Beim Sportslip handelt es sich um einen hautnah sitzenden Slip mit unterschiedlicher Höhe. Er endet allerdings immer unterhalb der Taille. Sportslips sind meistens ohne Eingriff. Der sachliche Schnitt hat dazu geführt, dass der Sportslip auch im Alltag gern getragen wird. Sportslips eignen sich für jeden Figurtyp. Sie sind ist aus verschiedenen Materialien erhältlich. Möglich sind Baumwolle, synthetische Fasern oder Materialmischungen.


Die Entwicklung der Materialien von Baumwolle und Wolle bis zu Hightech-Fasern


Das Material für Unterwäsche hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Baumwolle ist nach wie vor ein häufig verwendetes Material. Wolle kommt seltener zum Einsatz, zeigt aber als Merinowolle ausgezeichnete Eigenschaften. Kunstfasern aus Polyamid und Polyester sind zwar günstig in der Herstellung, tragen sich aber nicht immer angenehm. Ganz anders sieht es bei Mikrofasern aus. Diese Fasern werden zwar ebenfalls synthetisch hergestellt, überzeugen aber durch gute Trageeigenschaften. Für edle Unterwäsche verwendet man Seide oder Materialmischungen mit einem Seidenanteil.


Die Vorzüge und Nachteile der verschiedenen Materialien im Überblick


Baumwolle ist ein klassisches Material. Hochwertige Baumwolle zeichnet sich durch lange Fasern aus. Das Material eignet sich für fein gewirkte oder gestrickte Unterwäsche, die auch als Trikotagen bezeichnet werden. Veredelungsverfahren wie die Merzerisierung verleihen dem Material einen feinen Glanz. Bio-Baumwolle stammt aus biologischem Anbau, noch besser ist die zusätzliche Kennzeichnung als „Fair-Trade“-Produkt. Alle Baumwollprodukte sind gut waschbar, auch bei höheren Temperaturen, hautfreundlich und angenehm in den Trageeigenschaften. Baumwolle kann viel Feuchtigkeit aufnehmen, gibt sie aber nur schwer wieder ab. Für Sportwäsche ist sie deshalb nur bedingt geeignet.
Tencel ist eine Weiterentwicklung aus Viskosefasern. Der Grundstoff ist ein Holzzellstoff, zum Beispiel aus Bambus, Eukalyptus oder Kokosfaser. Tencel fühlt sich angenehm kühl auf der Haut an und ist ideal für die warme Jahreszeit geeignet. Das Material ist leicht und trocknet sehr schnell, bietet also gute Voraussetzungen für Funktionswäsche.

Polyester ist eine wiederverwertbare Kunstfaser, die mit Pflegeleichtigkeit punktet. Das Material wird häufig für Sportunterwäsche verwendet. Achten Sie auf die Qualität – Polyester neigt dazu, dass sich Schweißgeruch festsetzt. Um das zu verhindern, werden die Fasern mit Silberionen veredelt. Das Verfahren verhindert das Wachstum von geruchsbildenden Bakterien.


Polypropylen ist ebenfalls eine Kunstfaser, die als Nebenprodukt in der Erdölindustrie entsteht. Das Material ist extrem leicht und trocknet schnell. Feuchtigkeit wird nicht aufgenommen. Als Faser ohne weitere Beimischungen ist Polypropylen nur bedingt für die Wäscheherstellung geeignet.


Elasthan ist auch als Spandex oder Lycra bekannt. Das Material sorgt für hochelastische Stretcheffekte. Pur wird Elasthan nicht verwendet, sondern als Beifügung zu anderen Materialien. Elasthan sorgt für eine perfekte Passform, die Unterwäsche behält ihre Form dauerhaft. Bei Funktionsunterwäsche wird häufig ein Elasthananteil verarbeitet, aber auch andere Fasern profitieren von den elastischen Eigenschaften.


Mikrofaser ist eine synthetisch hergestellte Faser, die pur oder als Mischung mit anderen Fasern verarbeitet wird. Der besondere Vorteil basiert auf den extrem feinen Fasern, die Stoffe mit einem glatten, seidenähnlichen Effekt ergeben. Mikrofasern sind elastisch und formstabil. Das hautfreundliche Material fühlt sich angenehm an. Es ist atmungsaktiv und feuchtigkeitsabweisend.


Merinowolle besteht aus sehr feinen Wollfasern, die von den meisten Menschen gut vertragen werden. Ds Material ist leicht und weich. Der Temperaturausgleich ist eine der besten Eigenschaften von Merinowolle. Trotz der Bezeichnung „Wolle“ ist die Faser im Sommer angenehm kühl, im Winter speichert sie die Körperwärme. Merinowolle nimmt kaum Gerüche an. Unterhemden und Shirts müssen nicht sofort gewaschen werden, Lüften reicht oft aus. Für Sport- und Funktionswäsche ist das Material gut geeignet. Beliebt ist auch ein Mix mit anderen Materialien. Mischungen aus Merinowolle und Seide ergeben zum Beispiel sehr hochwertige Herrenunterwäsche. Für Männer mit empfindlicher Haut oder Allergieneigungen ist der Merinowolle-Seide-Mix ideal geeignet.